UPDATE der Polizeidirektion Neumünster vom 01.03.2021 um 18:43 Uhr

(Nortorf) – Wie bereits berichtet, hat es aus bisher ungeklärter Ursache eine Explosion in einem Reihenendaus in der Marienburger Straße in Nortorf am heutigen frühen Morgen um 06:30 Uhr gegeben.

Im Laufe des Tages konnte der 56-jährige Bewohner des Hauses in seinem Fahrzeug parkend in Nortorf angetroffen werden. Der Mann saß hinter dem Steuer und war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Der 56- jährige Mann kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Rendsburg und wird dort derzeit noch von der Ärzten behandelt. Eine Befragung des Mannes war bisher noch nicht möglich, es besteht aber zur Zeit keine Lebensgefahr.

In dem betroffenen Endreihenhaus ist ebenfalls noch die 54-jährige Lebensgefährtin gemeldet, diese konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht angetroffen werden. Da derzeit nicht auszuschließen ist, dass sich die Frau zum Zeitpunkt der Explosion im Haus befand, wurde am heutigen Nachmittag bis in die Abendstunden die Brandruine nach einer Person durchsucht.

Da das Gebäude einsturzgefährdet ist, war diese Absuche nur mit der Hilfe eines Leiterwagens der Feuerwehr möglich. Gegen 18:00 Uhr musste diese Suche nach einer Person im Haus aufgrund einsetzender Dunkelheit abgebrochen werden. Am morgigen Tag wird die Suche durch die Polizei und die Feuerwehr fortgesetzt.

Erstmeldung des NDR

(Nortorf) – Feuerwehr und Rettungskräfte sind heute Morgen zu einem Großeinsatz in Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde ausgerückt, weil es nach einer Explosion gebrannt hatte. Der 56-jährige Bewohner ist inzwischen gefunden worden.

Die Polizei hat den Bewohner nach Angaben eines Sprechers in seinem Auto im Industriegebiet in Nortorf aufgefunden. Der Mann war demnach nicht ansprechbar, aber wohl auch nicht in Lebensgefahr. Er kam ins Krankenhaus. Ob sein Zustand mit der Explosion zusammenhängt, ist unklar.

Anwohner der Reihenhaussiedlung berichteten von einem lauten Knall und einer eingestürzten Hauswand am frühen Morgen. Feuerwehrsprecher Holger Bauer sagte NDR Schleswig-Holstein, dass es vermutlich eine Gasexplosion gegeben habe – ganz sicher sei das aber noch nicht. Danach hatte es in dem Reihenendhaus in der Marienburger Straße gebrannt. Die rund 100 Einsatzkräfte hatten das Feuer aber schnell unter Kontrolle. Mit Ausnahme des Hausbewohner wurde nach aktuellem Stand niemand verletzt.

Offen ist allerdings noch, ob sich in dem Haus Menschen aufgehalten haben. Die Einsatzkräfte konnten bislang nicht in das Gebäude eindringen und tasten sich nun langsam vor. „Das Problem ist, dass das Gebäude extrem einsturzgefährdet ist“, sagte Sprecher Bauer. Kollegen vom Technischen Hilfswerk (THW) sichern derzeit das Haus.

Der Anblick verrät: Die Explosion muss gewaltig gewesen sein. Das Dach und die Wand zur Straße hin sind zerstört. Im Innenbereich ist alles verbrannt oder voller Löschwasser. Wie lange der Einsatz noch dauern wird, ist unklar.

NDR – 01.03.2021

Foto: NDR