(Rendsburg) – Am gestrigen 03.03.2021 wurde gegen 13:30 Uhr am Rendsburger Kanaltunnel die Höhenkontrolle durch einen zu hohen Autotransporter ausgelöst. Die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeistation Osterrönfeld stellte eine deutliche Überschreitung der zulässigen Gesamthöhe der Sattelzugmaschine nebst Auflieger fest.

Mit Unterstützung des Schwerlast- und Gefahrgutdienstes des Polizei-Bezirksreviers Rendsburg konnte der Sattelzug provisorisch tiefer gelegt und durch den Kanaltunnel begleitet werden. Im Zuge der sich anschließenden vollständigen verkehrsrechtlichen Überprüfung durch den Schwerlast und Gefahrgutdienst wurden weitere Verstöße festgestellt, die zu einer Untersagung der Weiterfahrt und Einleitung entsprechender Ermittlungsverfahren führten. Der Lkw war im Ergebnis in den Abmessungen zu hoch, zu lang und zu breit.

Bei dieser Kontrolle äußerte der Fahrer des Autotransporters, dass er bereits seit einigen Tagen grippeähnliche Symptome habe, u. a. wäre es auch der Verlust seines Geschmacksinnes.

Die Beamten nahmen nach diesen Äußerungen umgehend Kontakt zum Krisenstab Corona des Kreises Rendsburg-Eckernförde auf. Sofort eingeleitete Maßnahmen des Krisenstabes führten zu einem Corona-Schnelltest der beim rumänischem Fahrer positiv verlief.

Daraufhin wurde eine sofortige ordnungsbehördliche Quarantäne angeordnet, die der Fahrer zunächst in seinem Führerhaus zu verbringen hatte. Am heutigen Tage wurde diesem eine Quarantäneunterkunft für 14 Tage zugewiesen.

Die insgesamt fünf eingesetzten Beamten stehen in engem Kontakt zum polizeiärztlichem Dienst und werden in den kommenden Tagen auf das Virus getestet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeidirektion Neumünster vom 04.03.2021 um 09:57 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 04.03.2021

Foto: Archivbild