(Løkken) – Das wunderschön gelegene, auf einem Hügel erbaute Kloster Børglum ist mit seiner neuen Ausstellung fertig, die normalerweise zu Ostern geöffnet wird. Aber wie es momrntsn aussieht, muss es wahrscheinlich die Eröffnung verschieben. Die nordjyske (nordjütländischen) Kulturinstitutionen durften alerdings noch nicht eröffnen, und viele von ihnen arbeiten derzeit daran, ihrem Publikum neue Erfahrungen zu bieten zu, wenn dies wieder möglich wird.

Dieses ist zum Beispiel im Kloster Børglum der Fall, wo heutzutage noch hart daran gearbeitet wird, eine neue Ausstellung mit dem Künstler Finn Grabowski vorzubereiten. Die Ausstellung sollte eigentlich zu Ostern eröffnet werden, aber wie es jetzt aussieht, muss sie wahrscheinlich etwas länger verschoben werden. „Wir hatten gehofft, dass wir zu Ostern öffnen könnten. Es ist nicht cool, mit einer brandneuen Ausstellung fertig zu sein und dann nicht öffnen zu dürfen. Aber leider ist es die Realität, mit der wir jetzt leben müssen“, sagt Benedicte Rottbøll, die unter anderem Historikerin am Børglum Kloster ist.

Im Kloster freut man sich jedoch darauf, das Publikum zu diesem Zeitpunkt begrüßen zu können. „Wir wollen mit der Kultur unterwegs sein. Was wir nur wollen, ist, einige Kontemplationen und einige Gedanken in Menschen in Gang zu setzen, was hier unter der Corona nicht möglich war. Deshalb wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, etwas Kultur zu erleben“, sagt Benedicte Rottbøll.

Normalerweise gibt es genug zum Anschauen. Zu dieser besonderen Jahreszeit ist Børglum Kloster normalerweise überaus beschäftigt. Daher ist es jetzt ein etwas besonderes Gefühl. „Es war ganz anders, in einer Zeit zu stehen, in der normalerweise viel zu tun ist und es an nichts fehlt. Wir möchten, dass Dänemark wieder geöffnet wird“, sagt sie.

Quelle: TV2 NORD – übersetzt und bearbeitet von

ünter Schwarz – 06.03.2021

Foto: TV2 NORD