(Odense) – Torben Grøngaard Jeppesen war viele Jahre Direktor der Odense Cys Museer (Odense Stadtmuseen). Jetzt ist es Zeit für Ruhe und einen neuen Weg – viele Pläne und große Verändergungen.

Ser viele Menschen kennen wahrscheinlich den Museumsdirektor Torben Grøngaard Jeppesen. Aber jetzt ist es Zeit weiterzumachen. „Ich habe jetzt ein Alter erreicht, in dem es angebracht ist, zurückzutreten. Im nächsten Jahr sind es 70 Jahre. Ich denke, das ist genug“, sagt Torben Grøngaard Jeppesen und fügt hinzu: „Ich bin mit der Entscheidung einverstenden.“

Am Samstag traf TV 2 Fyn in Odense auf Torben Grøngaard Jeppesen, um über seine Jahre als Museumsdirektor und über die Zukunft zu sprechen. Ein langes Leben in den Stadtmuseen von Odense Die erste Station war die Møntestræde, wo sich der Møntergården befindet, der unter der Leitung von Torben Grøngaard Jeppesen restauriert wurde. „Ich bin stolz. Das ist Architektur“, sagt Torben Grøngaard Jeppesen und erläutert:

Torben Grøngaard Jeppesen freut sich auf neue Erfahrungen, obwohl er sehr glücklich war, Museumsdirektor zu sein.

„Ich habe immer Visionen. Also stand ich hier in Møntergården und sagte, dass hier unser Hauptzentrum sein sollte. Und ich war es, der Geld dafür einsammelte. Aber ich war Teil eines größeren Systems. Die Stadtmuseen von Odense haben viele Gesichter“, sagt er.

Ein weiteres Projekt, auf das Torben Grøngaard Jeppesen besonders stolz ist, ist das neue H.C. Andersens Haus, das im alten Lotzes Have im Stadtzentrum von Odense unweit von Møntergården gebaut wird. Und der Bauprozess des Museums ermöglicht es dem Museumsdirektor, Odense von oben aus zu sehen. „Uns fehlen die Holzbauten und der versunkene Garten mit all den Bäumen, und wir vermissen die Hecken. Aber es wird wild“, lächelt Torben Grøngaard Jeppesen.

Torben Grønggard Jeppesen

  • Torben Grøngaard Jeppesen begann seine Karriere 1973 als studentische Hilfskraft und ist seitdem in den Stadtmuseen von Odense beschäftigt – d. h. seit 48 Jahren.
  • In der Zeit zwischen studentischer Hilfskraft und Direktor war er auch Inspektor und Archäologe.
  • Das neue Haus von H.C. Andersen soll im Juli fertiggestellt werden, im selben Monat, in dem Torben Grøngaard Jeppesen in den Ruhestand geht.
  • Torben Grøngaard Jeppesen wird am 31. Juli in den Ruhestand treten, aber weiterhin als emeritierter Professor tätig sein.

Obwohl Torben Grøngaard Jeppesen die kollegiale Zweisamkeit vermissen wird, ist die Melancholie nicht überwältigend. „Ich verabschiede mich nicht. Ich gebe es an die nächsten weiter“, sagt er und fährt fort:

Torben Grøngaard Jeppesen ist unter anderem am Bau am neuen H.C. Andersens Haus beteiligt.

„Ich bin Historiker und das bedeutet, dass ich normalerweise zurückblicke. Aber auf mein neues Leben freue ich mich. Ich freue mich immer auf Chancen und spannende Erfahrungen“, sagt er.

Das neue Leben als Rentner muss unter anderem für das Eintauchen in Neues verwandt werden. „Ich habe die Projekte bereits fertig. Ich muss auch mehr Zeit in meinem Ferienhaus in Nordjylland (Nordjütland) am Meer verbringen und mehr Zeit mit meinen Enkelkindern haben“, sagt ein optimistischer Torben Grøngaard Jeppesen.

Aber obwohl Torben Grøngaard Jeppesen mehr Zeit in Nordjylland verbringen möchte, kann man Odense nicht vollständig von ihm trennen. „Vor einigen Jahren habe ich mit einem Rentenberater über meine Zukunft gesprochen. Und dann sagte ich, wenn ich in Rente gehe, möchte ich in einer Stadt leben, in der Leben ist. Und als er fragte, wo ich wohnen würde, antwortete ich Odense. Im Moment geht es voran. Es ist eine aufregende Stadt, der man folgen kann“, lächelt der inzwischen bald pensionierte Museumsdirektor mit Blick auf seine Stadt vor sich.

Quelle TV2 FYN – übersetzt und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 07.03.2021

Fotos: TV2 FYN