Von März bis Mitte Mai suchen Störche nach einem Ort, an dem sie sich niederlassen und für die Saison brüten können. An mehreren Orten im Himmerland haben die Bürger Storchennester aufgestellt, in der Hoffnung, dass sich ein Storchenpaar bei ihnen niederlassen wird. Früher wurde gesagt, dass es Glück bringt, wenn sich ein Storch in der Stadt niederlässt.

In Louns bei Hvalpsund sind die Bürger des Ortes dem Glück einen Schritt näher gekommen, nachdem sie an diesem Wochenende ein Storchennest auf einem Transformatorenhaus im Dorf errichtet hatten. „Es gibt viele Vögel in der Gegend, aber ein Paar Störche wären das i-Tüpfelchen“, sagt Bodil Bak Nielsen mit einem breiten Lächeln. Sie ist Mitglied des Storchennestkomitees in Louns Beboerforening (Bürgervereinigung), und es war ihre Idee, dass es ein Storchennest in Louns geben sollte. Bodil Bak Nielsen und Lissi Axelsen hoffen, dass sich ein Storch in Louns niederlässt.

Bodil Bak Nielsen und Lissi Axelsen hoffen, dass sich der Storch in Louns niederlässt.

Die Idee entstand, weil im Sommer 2020 sechs Störche auf einem Feld bei Aars landeten. Als Bodil Bak Nielsen dieses hörte, schlug sie vor, ein Nest in Louns zu errichten, in dem sich die Störche hoffentlich niederlassen, wenn sie dieses Jahr zurückkehren. „Ich dachte, Louns ist genau der richtige Ort für ein Paar Störche. Wir haben viele gute Gebiete, die für Störche geeignet sind. Der See, Weidewiesen und andere Orte, die lieben, also sollte es optimal sein“, sagt sie.

Im Juni 2020 wurde auf einem Feld in der Nähe von Aars ein Schwarm Störche gesichtet.

Das Storchennest in Louns ist brandneu, aber in Korup bei Hadsund steht ein Storchennest auf einem Mast zehn Meter über dem Boden, und es steht seit fünf Jahren dort. Leider ohne Besuch vom Storch. „Ich habe vor drei bis vier Jahren zwei Störche dort hinüberfliegen sehen, und es gab auch einige auf dem Feld, aber sie waren leider Wanderer“, sagt Poul Møller, dem das Storchennest gehört, das er von ehemaligen Kollegen zu seinem 60. Geburtstag bekommen hat. In diesem Jahr hat er sich entschlossen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Storchennest so zu verbessern, dass es Störche anzieht.

Mit Hilfe des Vereins Storkene.dk hat er das Nest so repariert, dass es für neue Bewohner bereit steht. „Es ist der „Grand Cru“ unter den Storchennestern geworden. Ich muss sagen. Er hat drei Stunden dort oben gesessen und alles geflochten, also ist es wirklich gute Arbeit“, sagt Poul Møller.

Quelle TV NORD – übersetzt und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 10.03.2021

Foto: TV NORD