Bei dem Verein Storkene.dk haben sie mehrere Monate daran gearbeitet, neue und alte Nester vorzubereiten. Ein schöner Teil von ihnen steht in einem „Storchengürtel“ neben Auen und Bächen entlang der Grenze.

Seit „Bonnie & Clyde“ – ihre junge „Ronja“ – und die Storchin „Annika“ im vergangenen Herbst Smedager und die Umgebung verlassen haben, um in ihre Überwinterung in Afrika oder Südspanien anzutreten, lagen die Menschen hinter dem Verein Storkene.dk nicht auf der faulen Haut. Angesichts einer großen und wachsenden Storchpopulation in Deutschland wird erwartet, dass dieses eine Reihe von Störchen unter Druck setzen wird, dieses Jahr weiter nördlich einen Nistplatz zu suchen

„Wir arbeiten hart daran, dass sich in diesem Jahr drei bis vier Storchenpaare in Sønderjylland (Südjütland) niederlassen werden. Wir glauben, dass es bei den vielen Störchen südlich der Grenze realistisch ist. Deshalb haben wir die Zeit damit verbracht, viele Nester für den Einzug vorzubereiten“, sagt Mogens Lange, Storchenexperte bei Storkene.dk.

In Schleswig Holstein südlich der dänischen Grenze gab es im vergangenen Jahr 50 Paare neuer Störche, wodurch sich die Gesamtzahl der Storchenpaare auf 420 Paare erhöhte. 1988 waren es nur 183 Paare. In Niedersachsen, wo es 2001 361 Paar Zuchtstörche gab, sind es jetzt bis zu 1.350 Paare.

Es ist der Fortschritt im deutschen Storchbestand, den der Verein „ausnutzen“ möchte.

„Wir haben letztes Jahr eine Reihe von Störchen in Dänemark gesehen, also sind sie da, und jetzt helfen wir ihnen auf ihrem Weg“, sagt Mogens Lange.

Storkene.dk hat die dunklen Stunden auch genutzt, um diesen Winter Storchennester vorzubereiten. Hier ist es in Bjerndrup. Foto: Hans Skov

Verfolgen Sie rund um die Uhr das Leben im Storchennest von Smedager bei Tinglev, in dem bereirs ein Storch Einzug gehalten hat:

https://www.tvsyd.dk/storkereden

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 14.03.2021

Fotos: TV SYD / Hans Skov