(Kiel / Neumünster) – Gestern Abend gegen 18:00 Uhr nahmen Bundespolizisten bei einer Zugstreife von Kiel nach Neumünster starken Marihuanageruch wahr, als ein junger Mann mit einer vermeintliche Dönertüte in der Hand an den Beamten vorbei lief. Sie stellten den Mann im Zug zur Rede.

Nach Identitätsfeststellung, es handelte sich um einen 19-jährigen Deutschen, gab dieser an zu, die Beamten täuschen zu wollen, indem er die Tüte mit dem Rauschgift als „Dönertüte“ tarnen wollte. Dieses misslang und ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die 150 Gramm Marihuana wurden sichergestellt (siehe Bild).

Nur kurze Zeit später der nächste Einsatz. Eine Frau wirkte alkoholisiert und konnte ohne fremde Hilfe nicht gehen. Die Beamten halfen der Frau und nahmen sie in Obhut. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,52 Promille. Die 26-Jährige gab an, neben Alkohol auch andere Substanzen eingenommen zu haben. Ein alarmierter Rettungswagen brachte die Frau ins Krankenhaus.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Flensburg vom 17.03.2021 um 10:23 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 17.03.2021

Foto: Bundespolizeiinspektion Flensburg