(Bad Bramstedt) – Ein Feuer hat gestern Abend, den 16,03.2021, eine Gewerbehalle in Bad Bramstedt zerstört und einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet, was zu einem Großeinsatz der Feuerwehren auch aus der Umgebung von Bad Bramstedt führte, wobei ca. 100 Feuerwehrleute der Wehren aus Bad Bramstedt, Hitzhusen, Wiemersdorf und Lentföhrden zum Einsatz kamen.

Um 19:20 Uhr ging bei der Bad Bramstedter Feuerwehr der Alarm ein, dass in der Straße Am Hasselt aus einem Gebäude Rauch und Flammen aufstiegen.

In dem Betrieb, der sich der sich auf Camping Aus-und Umbauten spezialisiert und die die Camper umbaut und restauriert, hat kam es in einer Halle mit einer Größe von ca. 20x50m zu einem Großbrand. Schon bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle war eine deutliches Schadensbild im gesamten Hallenbereich erkennbar, dichte Rauchwolken und Flammen im gesamten Bereich.

Einsatzleiter Oliver Schramm erhöhte daraufhin den Kräfte und Mittelansatz und ließ weitere Wehren aus dem Umland nachalarmieren. In der Spitze waren bis zu 9 Strahlrohre und ein Wenderohr im Einsatz um den Flammen Herr zu werden, dementsprechend hoch war ebenfalls auch der Personaleinsatz der Atemschutzgeräteträger. Ein Innenangriff war aufgrund der Brandausbreitung und der Beschaffenheit der Halle nicht mehr möglich. Die getroffenen Maßnahmen zeigten rasche Wirkung. Währed die Halle komplett niederbrannte, konnte das angeschlossene Wohngebäude vor den Flammen geschützt werden. Bei der betroffenen Halle konnte nach etwas mehr als einer Stunde „Feuer unter Kontrolle“ gegeben werden.

Um etwaige weitere Glutnester zu finden wurde im Verlauf des Einsatzes ein Bagger an die Einsatzstelle geholt um die Halle einzureißen. Eine Bevölkerungswarnung über die Warnapp „NINA“ im betroffenen Bereich Türen und Fenster geschlossen zu halten erfolgte ebenfalls. Diese konnte um 23:05 Uhr zurückgenommen werden. Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.

Die Einsatzstelle wurde um 23:56 Uhr durch die Feuerwehr an die Polizei übergeben. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen durch Sachverständige. Der Schaden beträgt Schätzungen der Polizei zufolge etwa 1 bis 1,5 Millionen Euro.

von

Günter Schwarz – 17.03.2021

Fotos: Kreisfeuerwehrverband Segeberg