(Neumünster) – Der im Zusammenhang mit der Nortorfer Explosion eines Reihenhauses und dem Mord an seiner Lebensgefährtin in der JVA Neumünster einsitzende Mann wurde heute Morgen tot in seiner Zelle aufegunden, wie die Staatsanwaltschaft am Vormittag mitteilte.

Dem Anschein nach beging der Mann Suizid.

Dem Mann wurde vorgeworfen, seine 54 Jahre alte Lebensgefährtin am 1. März getötet und anschließend das gemeinsam bewohnte Reihenhaus in Brand gesteckt zu haben, um das Verbrechen zu vertuschen. Das Haus war daraufhin bei einer Explosion weitgehend zerstört worden. Die Leiche der Frau war am 4. März in den Trümmern gefunden worden, deren Identität am gestrigen 18.03.2021 seitens der Rechtsmedizin bestätigt wurde.

Ihr Lebensgefährte, der zunächst im Krankenhaus in Rendsburg war, kam einen Tag nach dem Leichenfund in Untersuchungshaft.

Sein Leichnam soll zur Klärung der Todesursache obduziert werden.

von

Günter Schwarz – 19.03.2021