(Stevns) – Ein Rettungshubschrauber wurde gestern Abend in Rødvig bei Stevns vor der Südostküste von Sjælland (Seeland) wegen des Verdachts eines Schiffes in Seenot eingesetzt.

Eine Nachricht über eine mögliche Notrakete am Himmel löste am Sonntagabend eine Rettungsaktion in der nördlichen Ostsee vor Rødvig auf Stevns aus. Dieses wird von der Midt- og Vestsjællands Politi (Mittel- und Westseeland Polizei) angegeben.

Eine Bürgerin berichtete der Polizei, sie habe etwas gesehen, was sie für eine Notrakete am Himmel hielt – und ein Rettungshubschrauber des Verteidigungskommandos ist daraufhin anschließend aufgestiegen, um die Angelegenheit weiter zu untersuchen.

„Es war definitiv klares Wetter und daher konnte der Rettungshubschrauber das gesamte Gebiet ziemlich schnell absuchen. Die Nachricht des forsvarets Joint Rescue and Coordination Center (JRCC) (Streikräfte vereintes Rettungs- und Koordination Zentrum) lautete später, dass sie die Suche abgebrochen hätten, da sie keine Anzeichen eines Seeunfalls finden konnten“, sagt Polizeichef Lars Galaz.

Die Aktion begann um 03:28 Uhr – und wurde eine halbe Stunde später abgebrochen. Es ist verboten und strafbar, Notfallraketen abzufeuern, es sei denn, es liegt ein Notfall vor. Dieses gilt auch dann, wenn die Raketen das Verfallsdatum überschritten haben.

Quelle: TV2 ØST – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 21.03.2021

Foto: TV2 ØST