Das Essen im Freien in Restaurants kann vor den Kinos eröffnet werden, und dann spielt der Coronapass eine entscheidende Rolle. Die Vereinbarung über eine Wiedereröffnung Dänemarks zeigt, wann welche Branchen wiedereröffnet werden können. Sie findet grundsätzlich in Abständen von 14 Tagen statt.

Hier ist eine Übersicht:

6. April: Zusätzlich zur aktuellen Eröffnung in der Grundschulen öffnen die 5.-8 Klassen. Die Schüler können mit 50 Prozent körperlicher Anwesenheit in ihre Klassenräume zurückkehren. Das heißt, sie können jede zweite Woche zur Schule gehen.

In der Jugend- und Erwachsenenbildung können Schüler mit 50 Prozent körperlicher Anwesenheit zurückkehren. In der Hochschulbildung können Doktoranden in Bildungseinrichtungen mit vielen Elementen der Praxis mit 50 Prozent körperlicher Anwesenheit zurückkehren. Alle anderen Studierenden können mit 20 Prozent körperlicher Anwesenheit zurückkehren. In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass die Bildungseinrichtungen den Studierenden im ersten Jahr besondere Priorität einräumen.

Die Vertragsparteien sind sich auch einig, dass die freiberufliche Dienstleistungsbranche am 6. April 2021 wiedereröffnet werden kann. Sobald die Impfung älterer und schutzbedürftiger Bürger sowie von Bürgern über 50, die dieses wünschen, abgeschlossen ist, besteht der Ausgangspunkt darin, dass Schulen und Bildung wieder vollständig geöffnet werden können.

13. April: Die Parteien sind sich einig, dass der allgemeine Handel in Einkaufszentren, Kaufhäusern und Arkaden mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern oder weniger am 13. April 2021 wiedereröffnet werden kann. Einkaufszentren, Kaufhäuser und Arkaden in Kommunen mit besonders hohen Inzidenzraten sind ausgeschlossen. Ihre mögliche Wiedereröffnung wird von der Epidemiekommission geprüft.

21. April: Die großen Einkaufszentren und Kaufhäuser von über 15.000 Quadratmetern für Gemischtwarenläden können eröffnet werden. Darüber hinaus werden mit Coronapässen Speisen im Freien in Restaurants und Cafés, Museen, Kunstgalerien und Bibliotheken eröffnet.

Ohne Coronapass werden Indoor-Sportarten für organisierte Aktivitäten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geöffnet.

Welche spezifischen Sportarten abgedeckt sind und welche Maßnahmen zur Infektionsprävention zu ergreifen sind, wird von den Vertragsparteien auf der Grundlage eines professionellen Vorschlags der Behörden ausgehandelt.

6. Mai: Der Coronapass ist für Restaurants im Innenbereich, in Gaststätten und Cafés, Konferenzräumen, Veranstaltungsorten, Theatern und Kinos und ähnlichen anderen Veranstaltungsorten nötig, in denen kulturelle Aktivitäten praktiziert werden.

Darüber hinaus werden Einrichtungen für den Indoor-Sport für Erwachsene über 18 Jahre mit Coronapässen eröffnet.

Welche spezifischen Sportarten abgedeckt sind und welche Maßnahmen zur Infektionsprävention zu ergreifen sind, wird von den Vertragsparteien auf der Grundlage eines professionellen Vorschlags der Behörden ausgehandelt.

21. Mai: Schließlich beginnt es mit den verbleibenden Sport-, Freizeit- und Vereinsaktivitäten mit Coronapass, die in früheren Phasen noch nicht eröffnet wurden. Darüber hinaus werden Inneneinrichtungen in Vergnügungsparks, Zoos, Spielplätzen, Tagesschulen und Abendschulen eröffnet.

Die Vertragsparteien vereinbaren, dass die Hilfspakete angesichts der schrittweisen Wiedereröffnung in den kommenden Monaten verlängert werden, so dass sie bis zum 30. Juni 2021 gelten. Relevante Maßnahmen zur Infektionsprävention gelten weiterhin in allen Phasen: Zum Beispiel begrenzte Öffnungszeiten, Quadratmeteranforderungen, Anforderungen und Empfehlungen für die Verwendung von Scutzmasken, Begrenzung der Gesamtzahl der Zuschauer, sitzendes Publikum und Richtlinien in Bezug auf einzuhaltende Abstände, Hygiene und so weiter.

Das Ziel ist die landesweite Wiedereröffnung. Wenn dieses aufgrund hoher Inzidenz oder Ausbrüche nicht möglich ist, sollten die Epidemiekommission und die Behörden in Umgebungen flexible Modelle in Betracht ziehen, einschließlich regionaler und lokaler Modelle.

Bei lokalen Ausbrüchen müssen die Behörden Maßnahmen und Beschränkungen ergreifen, die sowohl eine sofortige Behandlung des spezifischen Ausbruchs als auch die notwendige Abnahme der Aktivität in dem betroffenen Gebiet gewährleisten, damit die Infektion unter Kontrolle gebracht wird.

In Bezug auf den Wiedereröffnungsplan kann es sowohl auf institutioneller als auch auf lokaler, kommunaler, regionaler oder regionaler Ebene zu Schließungen und Verschiebungen kommen.

Lesen Sie hier mehr über den Coronapass:

  • Aus dem Coronapass muss hervorgehen, ob der Bürger innerhalb von 72 Stunden geimpft, infiziert oder auf Corona negativ getestet wurde. Der Test kann sowohl ein PCR- als auch ein Antigen-Test (Schnelltest) sein.
  • Kinder unter 15 Jahren sind von den Bestimmungen des Corona-Passes ausgenommen. Die Umsetzung der Coronapass-Anforderung muss mit den verschiedenen Sektoren besprochen werden.
  • Ab Ende März fungiert die App „MinSundhed“ (Meine Gesundheit) als funktionaler, aber einfacher Coronapass.
  • Ende Mai wird voraussichtlich eine erweiterte und benutzerfreundliche App gestartet. In diesem Zusammenhang müssen gemeinsame europäische Normen berücksichtigt werden. Bürger, die kein Smartphone besitzen, sollten in der Lage sein, eine einfache Lösung zu finden, mit der sie ihre Impfung oder den negativen Test dokumentieren können. Es kann zum Beispiel per Post verschickt werden.
  • Im Mai und Juni werden die Vertragsparteien die Erfahrungen mit der Verwendung des Coronapasses erörtern und zu dessen fortwährendem Umfang und Verwendung Stellung nehmen.
  • Im August muss auch entschieden werden, welche Konsequenzen dies für den Coronapass haben wird, wenn alle Bürger, die es wünschen, vollständig geimpft wurden.
  • Die Vertragsparteien vereinbaren, dass die Verwendung des Coronapasses ein Ablaufdatum für andere Aktivitäten als Tourismus und Reisen hat.

Quelle: Statsministeriet (Staatsministerium)

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 23.03.2021

Foto: TV SYD