(Wrist / Neumünster) – Heute Morgen gegen 10:20 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Sachverhalt im Zug von Hamburg nach Flensburg informiert. Offensichtlich hatte ein Bahnreisender in der Zugtoilette eine Zigarette geraucht und damit die Brandmeldeanlage im Zug ausgelöst.

Der Lokführer stoppte seinen Zug außerplanmäßig im Bahnhof Wrist und überprüfte, ob es zu einem Brand gekommen war. Der „Brandherd“ konnte schnell ermittelt werden, weil ein Mann bei Verlassen der Behindertentoilette von Qualm umgeben war. Der Zugbegleiter alarmierte die Bundespolizei.

Bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neumünster standen Bundespolizisten schon auf dem Bahnsteig und konnten den Raucher auch feststellen. Er wurde auf sein Fehlverhalten hingewiesen, auch vor dem Hintergrund einer Gefährdung aller Reisenden im Zug.

Der 52-Jährige muss mit Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Bundesnichtrauchergesetz und Vornahme einer Betriebsstörung rechnen.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Flensburg vom 24.03.2021 um 13:26 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 24.03.2021

Foto: Bundespolizeiinspektion Flensburg