(Bornholm) – Dueodde im Süden Bornholms wurde vom Reiseführer Lonely Planet besucht. Der Sand auf Dueodde ist so fein, dass er in Sanduhren verwendet wurde. Aber es ist auch so schön, dass es einen Platz auf der Liste der 20 besten Strände Europas im bekannten Reiseführer „Lonely Planet“ gefunden hat.

„Dueodde ist wie ein Traum, der vom Sonnenuntergang in Pastellfarben gemalt wird, liest man in der malerischen Beschreibung der Küste Bornholms im renommierten Reisemagazin. Dueodde Strand ist Teil einer 25 Kilometer langen Küste im südlichsten Teil von Bornholm.

Der Strand steht auf der Liste in Begleitung wunderschöner griechischer, französischer und portugiesischer Juwelen, die auf den Bildern wie der Inbegriff eines perfekten Sandstrandes aussehen, an dem Sie die Sonne genießen können. Auf der Liste stehen aber auch Strände im kühleren Norden. Sowohl Island, Norwegen als auch Dänemark sind auf der Liste vertreten, und es ist kein Zufall, die Journalistin zu fragen, die die 20 Strände ausgewählt hat.

Dueodde ist sowohl ein guter Ort für Wassersport als auch ein Bad und Entspannung in der Sonne. Foto: Martin Birk / Destination Bornholm

Sie möchte die klischeehafte Vorstellung eines mediterranen Strandes als des einzig wirklichen in Frage stellen. In ihren Augen kann ein Strand mit eiskaltem Wasser die wärmeren Sandstrände des Südens leicht einholen.

„Für mich geht es weniger darum, auf einem Strandtuch zu faulenzen, als vielmehr darum, den Strand zu erleben und zu erkunden. Zum Beispiel im Kajak oder auf einer langen Wanderung oder beim Sammeln von Seetang und Meeresfrüchten zum Essen“, sagt Kerry Christiani, freiberufliche britische Reisejournalistin unter anderem für „Lonely Planet“, zu TV 2.

Europas 20 besten Strände

Die 20 besten Strände laut „Lonely Planet“ in zufälliger Reihenfolge.

  • Haukland: Norwegen
  • Cala Goloritzè: Italien
  • West Beach: Schottland
  • Palombaggia Beach: Korsika
  • Platja Illetes: Spanien
  • Barafundle Bay: Wales
  • Praia da Arrifana: Portugal
  • Cala Macarella: Menorca
  • Navagio: Griechenland
  • Collja Platja: Mallorca
  • Porquerolles Island: Frankreich
  • Rauðasandur: Island
  • Praia als Catedrais: Spanien
  • Sveti Stefan: Montenegro
  • Lara: Zypern
  • Zlatni Rat: Kroatien
  • Dueodde: Dänemark
  • Keem Bay: Irland
  • Myrtos: Kefalonia
  • Spiaggia dei Conigli: Sizilien

In den letzten 15 Jahren hat sie alle Strände auf der Liste besucht. Allen gemeinsam ist, dass sie etwas wilder und verlassener sind als die touristischsten Strände. Kerry Christiani hat auch Dueodde besucht und sich hier in das Licht, das Wasser und den Sand verliebt. Und das Gefühl, isoliert zu sein.

„Es ist so besonders, dass man Kilometer für Kilometer laufen und ganz alleine sein kann. Es gibt zwar wenige andere Leute, aber es ist einfach, sich hier zu bewegen“, sagt sie.

Kerry Christiani fiel Dueodde bei einem von Destination Bornholm organisierten Pressebesuch in Bornholm auf, der sich für die Förderung des Tourismus auf der Insel einsetzt. „Und es ist sehr gefragt, in einem so anerkannten Reisemagazin wie ,Lonely Planet‘ erwähnt zu werden“, sagt Helle Mogensen, Pressesprecherin bei Destination Bornholm.

„Es ist schwierig, genau zu sagen, wie viele Leute wegen eines Artikels hierher kommen“, sagt sie. Aber in einer Zeit, in der viele Dänen in Südeuropa oder Thailand nach weißen Sandstränden hungern und gleichzeitig gezwungen sind, in Dänemark zu bleiben, sagt Helle Mogensen voraus, dass es einen Einfluss auf den Tourismus auf Bornholm hat, einen so hohen Qualitätsstempel zu haben wie es in „Lonely Planet“ zu erwähnen ist.

In den Sommermonaten herrscht sonst kein Touristenmangel auf der dänischen Felseninsel. „Aber wir wollen auch wirklich Gäste im Frühling und Herbst, und die Strände sind einen Besuch wert, wenn der Wind weht und das Meer tobt“, sagt Helle Mogensen.

Das Außenministerium hat gerade die Reisebeschränkungen erweitert, so dass für die Dänen Reisen in die ganze Welt erst ab dem 20. April empfohlen werden.

Quelle: TV2 – übersetzt und bearbeitet von

ünter Schwarz – 27.03.2021

Fotos: TV2 / Martin Birk / Destination Bornholm