(Hørve) – Charlotte Weitzes neueste Veröffentlichung „Rosarium“ bringt Buchkritiker zum Jubeln. Die Autorin Charlotte Weitze aus Hørve erlangt derzeit national und international große Anerkennung. Der Grund ist ihr neuester Roman „Rosarium“, den Rezensenten mit mehreren Sterne auszeichnen.

„Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich darüber geworden – auch, dass es verstanden wurde. Das ist eine große Erleichterung“, sagt Charlotte Weitze. Der rote Faden des Buches sind Pflanzen, und die Rezensenten nennen sie sowohl „sauer“, „wild“ als auch „magisch“.

„Ich glaube eigentlich nicht, dass ich so etwas jemals gelesen habe. Als ich anfing, das Buch zu lesen, dachte ich, es würde eine Wüstenwanderung werden. Dieses sind Pflanzen, die sprechen können, und Menschen, die sich ein bisschen als Pflanzen erleben. Also sagte ich meiner Freundin, dass ich es wirklich verabscheuen würde“, sagt Anne Sophia Hermansen, Kulturkommentatorin bei Berlingske.

Anne Sophia Hermansens niedrige Erwartungen wurden jedoch in der Sekunde beschämt, in der sie sich von Charlotte Weitzes klimawökologischem Universum verschlingen ließ. „Plötzlich passiert die Magie, und es ist fast so, als würde man in einen Busch steigen, wo man annimmt, dass Glasscherben und alte Fahrräder und dergleichen herumliegen, und dann offenbart sich Ihnen plötzlich die Natur, und Sie stehen bereit, was ich würde ohne zu zögern ein Meisterwerk nennen“, sagt sie.

„Rosarium“ ist die Nummer 11 in der Reihe der Veröffentlichungen von Charlotte Weitze. Das erste Buch kam heraus, als sie 22 Jahre alt war, und dieses Jahr kann sie ihr 25-jähriges Jubiläum feiern. Sie selbst glaubt, dass „Rosarium“ so gut aufgenommen wurde, weil die Zeit reif ist, über Pflanzen und Ökologie zu sprechen.

„In seinem vorherigen Buch ging es um Klima und Klimawandel und abscheuliche Schneemänner, und es war auch sehr abenteuerlich. Aber vielleicht war es tatsächlich etwas zu früh“, sagt sie.

„Rosarium“ ist das 11. Buch in einer Reihe von Werken von Charlotte Weitze. Foto: TV2 ØST

Charlotte Weitze hat vier Jahre lang an das von Gutkind herausgegebene „Rosarium“ geschrieben. Danach nahm sie sich einen Monat frei, aber jetzt beginnt der Gedanke an ein anderes Werk in das Bücherregal zu platzieren.

„Ich kann mir nicht vorstellen, nicht zu schreiben. Das erste Buch kam heraus, als ich 22 war, also fällt es mir schwer, mir ein Leben ohne es vorzustellen“, sagt sie. Das Buch „Rosarium“ wurde sowohl in Norwegen als auch in Deutschland veröffentlicht.

Quelle: TV2 ØST – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 30.03.2021

Fotos: TV2 ØST