(Allinge) – Das Schleusentor zum Hafen von Allinge sollte bereits jetzt wieder an seinem gewohnten Platz sein. Das Projekt zur Reparatur des Tors zieht sich jedoch hin, da es sich in einem schlechteren Zustand befindet als ursprünglich angenommen. Jetzt wird erwartet, dass das Tor erst Ende Oktober angebracht wird, was einen der ständigen Bewohner des Hafens stört.

Claus Petersen hat seit zehn Jahren seinen ständigen Wohnsitz am Allinger Hafen, aber im Moment befindet sich sein Boot nicht an seinem gewohnten Platz. „Ich wage es einfach nicht, denn wie Sie sehen, gibt es keine Tore, und wenn der Wind nach Nordosten dreht, können wir einfach nicht hier liegen. Dann besteht Gefahr für die Boote“, sagt Claus Petersen.

Nach dem ursprünglichen Plan sollte das Hafentor jetzt repariert und wieder an seinem gewohnten Platz sein. Die Reparatur wird jedoch teurer als erwartet. Nun muss ein zusätzlicher Zuschuss für die Reparatur beantragt werden, der zunächst von den Politikern besprochen und genehmigt werden muss. Daher erwartet der Hafenkoordinator in Bornholms Regionalgemeinde Jordan Kaczmarek, dass der Hafen von Allinge erst Ende Oktober wieder seine Hafentore haben wird. Eine Zeitperspektive, die im Allinge Hafen nicht viel Verständnis findet.

„Ich verstehe nicht, dass es so lange dauern muss – überhaupt nicht. Es ist ein Hafentor. Es muss gemacht werden. Warum nicht einfach loslegen“, sagt Claus Petersen. Leif Olsen, Vorsitzender des Natur- und Umweltausschusses. Er erklärt gegenüber TV 2/Bornholm, dass es sich um einen einzigen Ausschuss handelt, der die Empfehlung zu den erhöhten Kosten für die Reparatur des Hafentors billigt.

Allinge Hafen wird am Montag wieder geöffnet. Aber er ist bis Ende Oktober ein unsicherer Hafen ohne Hafentore.

Quelle: TV2/Bornholm – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 01.04.2021

Fotos: TV2/Bornholm