Ein Vorschlag der Det Konservative Folökeparti ist, dass geimpfte Touristen aus dem Ausland die Möglichkeit haben sollten, nach Dänemark zu kommen. Unter den Kommunen, die bei ausländischen Gästen besonders beliebt sind, gibt es gemischte Ansichten zu einem Vorschlag der Konservativen, die Grenzen für geimpfte Touristen aus dem Ausland zu öffnen – aber vor allem zu unterstützen.

Die zweitbeliebteste Kommune des Landes, wenn es um die Anzahl der touristischen Übernachtungen geht, ist die Lommune Varde. Hier haben sie die ausländischen Touristen seit der Übernahme der Corona vermisst, sagt Bürgermeister Erik Buhl (Venstre / Rechtsliberale Partei). „Alles, was dazu beiträgt, am Ende des Tunnels ein Licht zu sehen, begrüße ich“, sagt Erik Buhl.

Daher unterstützt er wie die Venstre Partei, die Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei) und die rechtsaußen Partei Nye Borgerlige (Neue Bürgerliche) den Vorschlag von Søren Pape und den Konservativen, die der Ansicht sind, dass Dänemark für geimpfte Touristen aus dem Ausland geöffnet werden kann, wenn sie eine von der EU genehmigte Impfung der Europäische Arzneimittel-Agentur dokumentieren können.

Der Bürgermeister von Tønder, Henrik Frandsen (Tønder Listen), tut dasselbe. „Ich denke, das ist eine wirklich gute Idee. Insgesamt fehlt uns ein langfristiger Plan für das Tourismusgebiet. Wir hören von unseren Vermietern von Ferienhäusern, dass vor allem die deutschen Gäste unsicher sind und deshalb nicht buchen“, sagt er.

Nach Angaben von Visit Denmark hatten die Kpommunen Varde, Tønder, Sønderborg, Billund und Fanø im Sendegebiet TV SYD vor der Corona die meisten Übernachtungsgäste aus dem Ausland.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 02.04.2021

Foto: TV SYD