(Dägeling) – Dank eines Zeugen ist es in der Nacht zu Sonnabend einer Streife gelungen, die Trunkenheitsfahrt eines Mannes in Dägeling aufzuklären, der zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Gegen 00:30 Uhr ging der Anruf eines aufmerksamen Zeugen bei der Polizei ein. Er informierte die Ordnungshüter über ein stark beschädigtes Fahrzeug in der Straße im Kaddenbusch, das möglicherweise während eines Tuningtreffens dort verunfallt ist.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger, aus Pinneberg stammender Autofahrer, mit einem BMW die Straße Kaddenbusch im Dägelinger Industriegebiet aus Richtung Itzehoer Straße kommend in Richtung Wendekammer. In Höhe eines angrenzenden Firmengeländes verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Metallzaun.

Als die Ordnungshüter eintrafen, war das Fahrzeug bereits nicht mehr vor Ort. Im Rahmen der Fahndung entdeckten sie den Wagen jedoch auf dem Anhänger eines vor ihnen fahrenden LKW. Nach Feststellung der Personalien des LKW-Fahrers kontaktierte dieser zunächst eine weitere beteiligte Person, die wiederum den Fahrer und eine weibliche Person zum Anhalteort zitierte.

Beide Personen gaben übereinstimmend an, dass die 20-Jährige aus Elmshorn gefahren sei. Da aufgrund sichtbarer Verletzungen und der Beschädigungen am Fahrzeug an dieser Darstellung jedoch Zweifel aufkamen, wurde bei dem Pinneberger ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,32 Promille, woraufhin die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro, der Schaden an dem Zaun wird auf etwa 360 Euro beziffert.

Der Fahrer wird sich nunmehr wegen mehrerer Delikte, unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, einer Trunkenheitsfahrt und einer Verkehrsunfallflucht verantworten müssen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 03.04.2021 um 10:06 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 03.04.2021

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