(Aarup) – Im vergangenen Jahr sind in den Aalsbogaard Lystfiskersøer (Aalsbogaard Sportfischerseen) auf Fyn (Fünen) aus unerklärlichen Gründen eine große Anzahl von Fischen gestorben. Derzeit wird daran gearbeitet, die Fische umzusetzen.

Auf mysteriöse Weise und in nur einem Jahr ist der Fischbestand in den Fischseen von Aalsbogaard bei Aarup auf Fyn enorm geschrumpft. In zwei von drei Put and Take-Seen sind die Fische von einer unbekannten Krankheit betroffen, und am Mittwoch gipfelte sie darin, als ein Schwarm neu freigelassener Forellen bereits nach wenigen Stunden zu sterben begann.

„Es ist zu schreien! Die Fische im großen See leiden“, sagte Seepächter Martin Hjort auf Facebook am Mittwochabend. Er schätzt, dass er bisher fast 1,5 Tonnen tote Forellen aus den Seen gesammelt hat.

Der Grund, warum die Fische in den Seen krank werden, ist bislang unbekannt. Unter anderem wurden Proben der verendeten Fische, des Sauerstoff- und Nitratgehalts des Wassers entnommen, aber keine der Proben hat bisher eine klare Antwort gegeben. „Demnach scheinen unsere Seen gesund zu sein. Das können sie aber nicht“, sagt Martin Hjort.

Viele Angler aus anderen Teilen des Landes haben Martin Hjort kontaktiert und über ähnliche Erfahrungen mit dem plötzlichen Tod von Fischen berichtet. Einige haben auch gute Ratschläge gegeben, wie das Problem mit verschiedenen Stichproben weiter untersucht werden kann, aber ohne Erfolg. Es hat sich noch nichts ergeben.

„Was wir am meisten fürchten, ist, dass es sich um eine Form von Vandalismus handelt. Denn wenn es so ist und es wieder passiert, wenn wir die Seen in Betrieb nehmen, können wir es nicht überleben“, sagt Martin Hjort. Doch wer sollte so etwas machen? „Es könnten Leute sein, die wir verwiesen haben. Es gibt einige, die sich nicht richtig benommen haben und zum Beispiel Fische mit Netzen gefangen haben“, sagt er.

Bei einem Spaziergang entlang der Seen von Aalsbogaard konnten sie am Samstag mehrere tote Fische am Wasser finden. Foto: Morten Albek / TV 2 FYN

Nachdem die toten Fische gefunden wurden, hat man die Seen in Aalsbogaard geschlossen, und es kostet Martin Hjort gerade jetzt viel Geld, da die Angelsaison beginnen sollte. Am besten Tag des letzten Jahres hatte Aalsbogaard Put and Take 176 Besucher. Zu Ostern dieses Jahres waren nur 50 angemeldet.

„Dieses bedeutet einen großen finanziellen Verlust – nicht nur vom See, sondern auch im Tackle-Shop. Wenn jemand sieht, dass andere etwas nachholen, das funktioniert, dann kommen sie vorbei, um es auch zu kaufen“, sagt Martin Hjort.

Martin Hjort zeigt sich von der Situation sehr betroffen und macht eine kurze Pause. Danach sagt er, dass Menschen aus dem ganzen Land vorbeigekommen sind, um Fische in einen anderen See zu bringen. „Mittwochabend tauchten rund 50 Menschen aus Esbjerg, Kolding und Sønderborg rund um den See auf. Der letzte von ihnen sei erst um fünf Uhr am nächsten Morgen nach Hause gegangen“, sagt Martin Hjort.

Einige haben auch angeboten, in die Fischereiseen zu investieren, aber in diesem Fall müsste das Eigentum aufgeteilt werden. Stattdessen versucht Martin Hjort jetzt, die Skov- og Naturstyrelsen (Wald- und Naturbehörde) zu erreichen, in der Hoffnung, dass sie helfen können.

„Wir hoffen, dass wir Hilfe bekommen können, um weitere Proben und dergleichen zu bekommen. Aber wir wissen nicht, wie viel sie uns helfen können, weil es noch nie ein Problem war“, sagt Martin Hjort.

Quelle: TV2 – übersetzt und bearbeitet von

ünter Schwarz – 04.04.2021

Foto: TV2