Nach dreijähriger Jagd gibt es in Dänemark nur noch wenige Wildschweine. Wildschweine in Dänemark gehören sicher bald der Vergangenheit an. In drei Jahren haben die Naturstyrelsen (Naturschutzbehörde) und die dazugehörigen Jäger etwa 150 Schweine geschossen.

Jetzt schätzt der Wildberater der Naturstyrelsen, Klaus Sloth, Landbrugsavisen.dk, dass es im Grenzland nur noch wenige gibt, wahrscheinlich weniger als fünf.

Wildschweine, die mit afrikanischer Schweinepest infiziert sind, gelten als Bedrohung für die Milliarden Schweinefleischexporte der dänischen Landwirtschaft. Daher wurde 2019 ein Zaun entlang der Grenze zwischen Sønderjylland (Südjütland) und Deutschland errichtet, um Wildschweine von Dänemark fernzuhalten. Jetzt ist dieses Ziel fast erreicht.

Die überwiegende Mehrheit der Wildschweine wurde in Sønderjylland östlich der Autobahn E45 bis nach Aabenraa geschossen, berichtet der Wildberater der Online-Zeitung. Jetzt braucht er nur noch einen großen Eber. „Wir haben lange Zeit einen Eber in den Wäldern von Aabenraa gejagt“, sagt Klaus Sloth. Bis jetzt war es vergebens.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 04.04.2021

Fotos: TV SYD