(Bad Segeberg / Bad Oldesloe) – Der Triebfahrzeugführer(TF) der Nordbahn von Bad Segeberg nach Bad Oldesloe rief am Freitag, dem 02.04.2021, gegen 20:10 Uhr die Bundespolizei in Lübeck an.

Er erzählte den Beamten, dass im Zug eine fast unbekleidete Frau säße, die Reisende anpöbelte und umherschubste.

Da die Zugfahrt von Bad Segeberg nach Bad Oldesloe nicht so lange dauert, wurde die Landespolizei (LaPo) in Bad Oldesloe um Unterstützung gebeten.

Zeitgleich machte sich eine Streife der Bundespolizei von Lübeck auf nach Bad Oldesloe.

Am Bahnhof Bad Oldesloe wurde die 38-jährige Frau dann auch von der Landespolizei aufgegriffen.

Nachdem auch die Bundespolizei kurze Zeit später vor Ort war, wurde die Frau übergeben.

Die Frau war fast unbekleidet, hatte Wahnvorstellungen, wirkte desorientiert und verwirrt.

Es wurde ein Schutzgewahrsam gegen die Frau ausgesprochen, und sie wurde zur Dienststelle nach Lübeck mitgenommen. Während der Fahrt verunreinigte die Frau dann auch noch das Dienstfahrzeug und äußerte dazu auch noch Selbsttötungsgedanken.

Als man in Lübeck ankam, war bereits die Amtsärztin angefordert und nach einer Untersuchung wurde die Frau in eine Klinik in Lübeck eingewiesen.

Zum Zeitpunkt der Untersuchung hatte sie einen Atemalkoholwert von 1,61 Promille.

Da sich bis zu diesem Zeitpunkt keine geschädigten Reisende gemeldet hatten, wird von ausgegangen, dass die 38-Jährige keine Straftäten begangen hatte.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 06.04.2021 um 14:47 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 06.04.2021

Foto: Archivbild