(Wismar) – Am späten Nachmittag des 08.04.2021 erhielt ein 98-jähriger Mann einen Anruf von einer weiblichen Person, welche sich als seine Enkeltochter ausgab.

Diese Person gab an, kurz zurvor in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein. Deswegen befand sie sich angeblich bei einem KFZ-Sachverständigen und benötigt nun 30.000 Euro, weil sie andernfalls ihren Führerschein verlieren würde. Die Anruferin rief dem älteren Herrn daraufhin ein Taxi, dass ihn zur Bank fahren sollte, um das Geld abzuheben.

Als die Taxifahrerin sich während der Fahrt mit ihrem Fahrgast unterhielt, vermutete Sie, dass es sich um einen Betrug handelt könnte. Deshalb fuhr sie den älteren Herren zurück zu seiner Wohnanschrift und konnte somit den Betrug erfolgreich verhindern.

Mit der selben Masche wurde ebenfalls versucht, bei einer 79-jährigen Frau aus Wismar 30.000 Euro in betrügerischer Absicht zu erlangen.

Die Polizei möchte Sie in diesem Zusammenhang nochmals daran erinnern:

Obacht bei unterdrückter/ anonymer Nummer

Den vollständigen Namen des Anrufers erfragen und nicht selbst nennen

Generell misstrauisch sein, sollten Verwandte telefonisch hohe Geldbeträge fordern

Den Anrufer nicht über die eigenen finanziellen Verhältnisse informieren

Unter keinen Umständen Geld an eine unbekannte Person übergeben bzw. einem Treffen zustimmen

Eine Familienmitglied bzw. die Polizei informieren

Quelle: Pressemitteilung des Polizeihauptreviers Wismar vom 09.04.2021 um 03:12 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 09.04.2021

Foto: Archivbild