Demnächst können deutsche Freizeitseeleute in dänische Yachthäfen zurückkehren – und es gibt Aussichten für mehr Reisende an den Flughäfen. Dait kommt Freude sowohl am Kai als auch am Gate auf.

Dienstag Abend haben alle Parlamentsparteien ohne die rechtsradikal Nye Borgerlige (Neue Bürgerliche) Termine festgelegt, an denen es möglich sein wird, im Urlaub und auf anderen Reisen wieder in Dänemark ein- und auszusteigen.

Wenn der Corona-Pass voraussichtlich am 26. Juni in der EU eingeführt wird, erwarten und hoffen sie am Flughafen Billund, dass viele wieder fliegen werden. Der Flughafen hat eine Umfrage durchgeführt, aus der hervorgeht, dass 58 Prozent davon träumen, diesen Sommer bei seiner Wiedereröffnung zu verreisen.

„Es ist gut, dass der Termin jetzt bekannt gegeben wurde, damit die Fluggesellschaften und die Charterbranche sich bereit machen können. Sowohl das Personal als auch Flugzeuge und der gesamte Apparat müssen nach einer langen Auszeit vorbereitet werden, sagt ein glücklicher Jan Hessellund, der Geschäftsführer des Flughafens Billund.

Die große Frage ist, wie schnell die Passagiere zurückkehren und ob die Impfpläne gelten. „Wir gehen davon aus, dass die nächsten Monate ungewiss sein werden. Das Personal hier am Flughafen und ich werden uns fast Tag für Tag, Woche für Woche informieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wir freuen uns jedoch auf einen Sommervoller Leben am Flughafen“, sagt Jan Hessellund.

Auch im Yachthafen Augustenborg herrscht heute Freude. Im Jahr 2020 verlor der Yachthafen 20 Prozent seines Umsatzes, aber mit der Aussicht auf eine Wiedereröffnung für deutsche Bootstouristen ist alles nach einigen ruhigen Monaten wieder auf dem Weg zur Normalität, denn jetzt dürfen deutsche Bootsbesitzer ab dem 21. April zu ihren Booten nach Dänemark fahren – und dann kommen die vielen Boote der ausländischem Besitzer ins Wasser.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 14.04.2021

Fotos: TV SYD