Ab Mittwoch können die Dänen wieder ins Restaurant und zum Fußballspiel ins Stadion kommen. Zusätzlich wird das Versammlungsverbot schrittweise angehoben. Ein Ausflug in ein Restaurant und ein Super-League-Spiels in einem Station – beides ist ab Mittwoch, den 21. April, möglich.

Aus der Vereinbarung geht hervor, dass Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Socialdemokraterne) am späten Freitagabend zusammen mit einer breiten politischen Mehrheit außer den rechtsextremen Nye Borgerlige (Neue Bürgerliche) überein gekommen ist. Die Vereinbarung bedeutet unter anderem, dass es möglich sein wird, in Cafés und Restaurants drinnen zu bedienen, und dass die Zuschauer im Stadion für Spiele unter anderem in der Super League eingelassen werden.

„Dänemark ist an einer guten Situation, in der wir mehr öffnen können. Es ist sowohl verantwortungsbewusst als auch sehr positiv, aber es erfordert, dass wir uns an die guten Gewohnheiten halten, uns testen lassen und den Corona-Pass verwenden, um uns einige der Dinge zu ermöglichen, die wir wollen. Für die Regierung ist es entscheidend, dass ein verantwortungsbewusstes Gleichgewicht aufrechterhalten bleibt, damit ein möglichst normaler Alltag gelebt swerden kann, ohne die Kontrolle über die Epidemie zu verlieren“, sagt Gesundheitsminister Magnus Heunicke.

Wenn Sie einen künstlerischen Kick oder ein neues Buch zum Lesen benötigen, ist dieses auch ab Mittwoch, dem 21. April, möglich. Dann können Museen, Kunstgalerien und Bibliotheken mit der Vorlage von Corona-Pässen geöffnet werden. Darüber hinaus können auch große Einkaufszentren und Kaufhäuser wiedereröffnet werden.

Eigentlich sollte es erst möglich sein, ab dem 6. Mai in Cafés und Restaurants im Innenbereich zu servieren, aber die Übereinkunft bedeutet, dass es jetzt bereits am Mittwoch möglich ist. Es gibt jedoch jetzt die Anforderung für Tischreservierungen und Corona-Pass, wenn Sie Ihr Essen im Inneren verzehren möchten. Für Mahlzeiten im Freien ist es keine Voraussetzung. Die letzte Portion kann um 22:00 Uhr serviert werden und das Restaurant muss zwischen 23:00 Uhr und 05:00 Uhr geschlossen sein.

Am 21. April wird das Versammlungsverbot auch von fünf auf zehn Personen in Innenräumen und von zehn auf 50 Personen im Freien angehoben.

Das Versammlungsverbot wird schrittweise angehoben:

  • Ab dem 21. April wird die Montagedecke auf 10 Personen im Innenbereich und 50 Personen im Freien angehoben.
  • Heute liegt die Obergrenze bei 5 bzw. 10 Personen.
  • Ab dem 6. Mai wird das Versammlungsverbot auf 25 in Innen- und 75 in Außenbereiche angehoben.
  • Ab dem 21. Mai wird es auf 50 drinnen und 100 Personen draußen erhöht.
  • Ab dem 11. Juni wird es auf 100 aPersonen ngehoben. Ab diesem Datum gilt keine Obergrenze für die Versammlungen im Freien mehr.
  • Ab dem 1. August wird das Versammlungsverbot vollständig abgeschafft.

Quelle: Aftaleteksten (Vertragstexte)

Wenn Sie das Gefühl vermissen, ins Stadion zu gehen, Bier vom Fass zu trinken und einen Stadionplatz zu bekommen, ist dieses jetzt auch ab dem 21. April möglich. Stadien sind offen für Zuschauer für Fußballspiele in der Superliga und Kvindeliga (Frauenliga), 1. Liga und 2. Liga sowie für A-National-Spiele für Männer und Frauen. Es dürfen maximal 500 sitzende Zuschauer mit einer Entfernung von 1 Meter zueinander eingelassen werden. Sie müssen über einen eigenen Ein- und Ausgang verfügen und einen Corona-Pass vorweisen können.

Wenn Sie das Fitnessstudio oder den Hallensport vermissen, müssen Sie möglicherweise etwas länger warten. Nur Indoor-Sportarten unter der Schirmherrschaft der Organisation für Personen unter 18 Jahren oder über 70 Jahren dürfen geöffnet werden. Für Kinder und Jugendliche dürfen maximal 25 Personen sein. Im letzteren Fall gibt es eine Versammlungsobergrenze von 10 Personen und die Anforderung eines Corona-Passes.

Für Kinder und Jugendliche darf das Maximum 25 Personen betragen, und der Corona-Pass ist nicht erforderlich.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung können auch mehr Kinder, Jugendliche und Schüler in die Schule zurückkehren. Die 5. bis 8. Klasse haben die Möglichkeit, sich in den Wochen, in denen es keinen Raum zum Indoor-Unterricht gibt, draußen zu treffen. Darüber hinaus werden 80 Prozent der Schüler in Grundschulen sowie in der Sekundarstufe II und in der Erwachsenenbildung anwesend sein können. An den Berufsschulen sind 100 Prozent der Schüler anwesend, daher müssen die Schüler hier vollzählig zurückkehren.

Die Wiedereröffnung wird geografisch differenziert, so dass es möglich ist, auf lokaler Ebene Einrichtungen zu öffnen oder zu schließen.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 16.04.2021

Fotos: TV SYD