(Smedager) – Am Samstagabend legte die große deutsche Störchin ihr und „Clydes“ fünftes Ei in das Nest in Smedager. Jetzt ist das Nest im Begriff, voll zu werden.

Das fünfte Ei von „Clyde“ und der deutschen Storchin wurde am Samstagabend um 20:29 Uhr gelegt. Zum ersten Mal war es für die Zuschauer von storketv sichtbar So sind in neun Tagen fünf Eier im Nest angekommen, seit sich der weibliche Storch in „Clyde“ und das Smedager-Nest verliebt hat.

Die Eier werden gelegt:

  • Fünftes Ei: Sonntag, 18. April, 20.29 Uhr
  • Viertes Ei: Donnerstag, 15. April um 20.35
  • Drittes Ei: Dienstag, 13. April um. 21.30 Uhr
  • Zweites Ei: Sonntag, 11. April um 22.50
  • Erstes Ei: Freitag, 9. April um 23.08

Die junge deutsche Störchin hatte sich tatsächlich mit einem Landsmann zusammengetan und sich im Nest bei Uge nahe der Grenze niedergelassen, aber „Clyde“ schaffte es, sie nach Smedager zu locken, wo sie seit den ersten April-Tagen war.

BILD: Smedager16-a – Hier legt die Storchin ihr fünftes Ei. Sie können es sehen, wenn die Schwanzfeder steigt. Foto: TV SYD und Storkene.dk

Trotz ihres jungen Alters weiß die Störchin, worum es geht. Die neue Störchin in Smedager hat die Ringnummer 7T094 und ist drei Jahre alt, aber trotzdem hat sie letztes Jahr ein Junges bekommen – und das ist für einen Storch in diesem Alter sehr ungewöhnlich. „Bei einem zweijährigen Storch kann alles schief gehen, aber sie hat einen Jungen auf die Flügel gebracht, so dass sie weiß, wofür sie kämpfen muss“, sagt der Storch-Experte Mogens Lange gegenüber TV SYD.

Die Störchin stammt aus einem Gebiet etwas außerhalb von Bremen in Deutschland, hatte aber letztes Jahr einen Jungen in einem Nest in der Nähe von Neumünster, etwa 100 Kilometer von Smedager entfernt.

Die fünf Eier wurden innerhalb von neun Tagen gelegt. Foto: TV SYD und Storkene.dk

Viele Menschen halten Ausschau nach den beiden weiblichen Störchen „Bonnie“ und „Annika“, die im Vorjahr dieses Nest besetzt hatten, wobei „Annika“ von „Bonnie & Clyde“ aus dem nest vertrieben worden war, nachdem ihr Partner „Tommy“ verschollen ging und vermutlich ums Leben kam.

Sie haben lange auf sich warten lassen. Es ist das anhaltende schlechte Wetter in Europa, das sie und viele andere östliche Wanderer, die auch Deutschland noch nicht erreicht haben, verzögert hat. Mogens Lange von storkene.dk glaubt immer noch, dass wir sie sehen werden. Und sollten sie kommen, lauern die Gefahren für das Storchenpaar und die Eier im Nest.

„Bonnie“ und „Annika“ sind auf dem Weg, und sie werden höchstwahrscheinlich das Nest beanspruchen, und dann wird es Ärger geben, denkt Mogens Lange. Er hofft jedoch, dass es nicht zu tödlichen Kämpfen um das Smedagernest kommen wird. „Ich hoffe, dass ,Clyde‘ das Nest und die junge deutsche Störchin verteidigt und die beiden Weibchen dann eines der 50 anderen Nester vorziehen, die wir in der Gegend errichtet haben.

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Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 18.04.2021

Fotos: TV SYD / Storkene.dk