(Varde) – Am Montagabend mussten die Feuerwehrleute hart kämpfen, um ein Feuer auf dem militärischen Übungshelände bei Varde unter Kontrolle zu bekommen.

Der Frühling steht vor der Tür – und es ist lange her, dass es in großen Mengen geregnet hat. Die Natur ist trocken, so dass darauf zu achten ist, sich darin zu bewegen und keine Glut wegzuwerfen oder auf andere Weise ein Feuer zu entzünden.

Nach einem Montag mit schönem Sonnenschein und Wärme konnte sich die Natur offenbar auch selbst entzünden. Es ist zumindest die Theorie der Feuerwehrleute über die Ursache eines Feuers, die eine der Polizeihundepatrouillen am Montagabend auf ihrem Weg nach Varde entdeckt hat. Hier beobachteten sie plötzlich meterhohe Flammen aus einem Waldgebiet auf dem Truppenübungsplatz.

Die Flammen und der Rauch waren weit und breit zu sehen. Foto: Syd- og Sønderjyllands Politi

Es stellte sich heraus, dass sie von einem Feuer in einem größeren Stapel abgesägter Zweige herrührten. Die Sydvestjysk Brandvæsen (Südwestjütländische Feuerwehr) hat das Feuer unter Kontrolle gebracht und um 23:00 Uhr vollständig gelöscht. Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt, dass das Feuer wahrscheinlich durch Selbstentzündung nach dem heißen und sonnigen Tag verursacht wurde.

„Es zeigt, wie knackig Gras und Holz gerade sind. Es gibt gute Gründe, mit offenem Feuer vorsichtig zu sein und keine Flaschen in der Natur zu lassen, die als Brennglas dienen können und im schlimmsten Fall ein Feuer auslösen können“, sagt der diensthabende Beamte Henrik Sønderskov von der Syd- og Sønderjyllands Politi (Süd- und Südjütländischen Polizei).

In den letzten Tagen gab es eine Reihe kleinerer Brände in der Natur. Am Samstag verursachten Spaziergänger einen großen Flächenbrand auf der Randbøl Hede (Heide), als ein Funke eines Spirituskochers, der Kaffeewasser erhitzte, trockenes Gras entzündete.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 20.04.2021

Fotos: TV SYD / Syd- og Sønderjyllands Politi