Am Donnerstag legte die Regierung die Pläne für drei neue Naturnationalparks in Dänemark vor, von denen einer in Nordjylland (Nordjütland) liegen wird. In Nordjylland befindet sich ein Punkt auf der Karte von Dänemark, den die Regierung am Donnerstag festlegte, wo sich zukünftig drei neue Naturnationalparks befinden sollen.

Neben der Schaffung eines Naturnationalparks in Almindingen auf Bornholm und in Stråsø bei Herning plant die Regierung, ein Gebiet von Tranum in der Kommune Jammerbugt zu einem Naturnationalpark zu machen.

„Die Natur braucht mehr Platz. Tausende Tier- und Pflanzenarten sind in diesem Land vom Aussterben bedroht. Hier sind neue Naturnationalparks Teil der Antwort auf die Umkehrung des Rückgangs. In den Naturnationalparks bekommen wir eine wildere Natur und die Dänen bekommen aufregendere Naturerlebnisse. Wir haben 888 Mio. Kronen (119,4 Mio. Euro) für das diesjährige Finanzgesetz bereitgestellt, um der Natur den historischen Schub zu geben, der benötigt wird“, sagt Umweltministerin Lea Wermelin (Socialdemokraterne) in einer Pressemitteilung.

Neben der Regierung sind die Socialistisk Folkeparti, die Radikale Vestree, die Enhedslisten (Einheitsliste) und die Alternativet Teil des Abkommens zur Errichtung der Naturnationalparks. Die Parteien dahinter haben bereits am Abend entschieden, dass sich die ersten beiden Naturnationalparks in Fussingø bei Randers und in Gribskov in Nordsjælland (Nordseeland) befinden werden.

Es ist geplant, insgesamt 15 Naturnationalparks einzurichten, und die Regierung und die Unterstützungsparteien möchten Bürger, Interessengruppen und Experten in einen Dialog über die Lage der nächsten Naturnationalparks einbeziehen.

Quelle TV NORD – übersetzt und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 22.04.2021

Foto: TV NORD