(Sylt) – am 27. März März entdeckte ein Fußgänger in Tvedestrand in Südnorwegen Leichenteile am Strand. Gerichtsmedizinische Untersuchungen führten nun zu gentechnischen Übereinstimmungen in Zusammenhang mit einem Vermisstenfall von List auf Sylt im letzten Jahr.

Eine 22-jährige Frau, die zuletzt auf der Nordseeinsel gearbeitet hatte, wurde dort Anfang Oktober 2020 als vermisst gemeldet.

Es war ein Spaziergänger, der die Leiche am 27. März teilweise im Wasser und teilweise an Land fand. Nach Angaben der Polizei war der Leichnam dadurch gekennzeichnet, dass sie sich eine Weile im Meer befanden.

Infolge der Übermittlung eines DNA-Profils durch die norwegische Polizei in andere europäische Länder kam es in Deutschland zu einem Treffer in einem Fall einer vermissten Person. „Es wurde jetzt bestätigt, dass unsere Entdeckung die fehlende im deutschen Fall ist“, sagte der Ermittlungsleiter im Bezirk Holt Lensmannsdistrikt, Steffen Wam Schneider.

Die Todesursache ist nicht bekannt, und der Autopsiebericht hat keine Antwort darauf gegeben. Die junge Frau wurde zuletzt am 2. Oktober 2020 in List auf Sylt gesehen. Die Umstände ihres Verschwindens sind der Polizei nicht bekannt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Flensburg vom 22.04.2021 um 10:56 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 22.04.2021

Foto: abc/nyheter