(Henstedt-Ulzburg) – Die Feuerwehr Henstedt-Ulzburg wurde am Samstag, den 24. April gegen 21:47 Uhr zu einem größeren Flächenbrand in die Wilstedter Straße in Henstedt-Ulzburg alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich bei der Einsatzstelle erneut, wie im Mai 2020, mitten im Moorgebiet des „Henstedter Moores“ handelt.

Eine Erkundung und herankommen an das Feuer war nur möglich, indem man knapp 500 Meter einen kleinen Trampelpfad ins Moorgebiet hinein gehen musste.

Bereits auf dem Weg dorthin, wurde anhand der Dunkelheit und der hellen Flammen, schnell die Größe des Ausmaßes klar. Mitten im Moor brannten zu dem Zeitpunkt bereits 800m2 trockene Moorfläche, welches sich ausbreitete.

Eine Wasserversorgung war dort nicht gegeben, so dass hierhin über eine Strecke von 800 Metern vom Hydranten an der Straße bis zum Feuer eine lange Wasserversorgung gelegt werden musste.

Parallel fuhr ein Löschfahrzeug entgegengesetzt die Einsatzstelle an, um eine zweite Wasserversorgung aufzubauen und die Brandbekämpfung einzuleiten.

Eine direkte Wasserversorgung war dort ebenfalls nicht vorhanden, so dass mit einer Erhöhung des Einsatzstichwortes auf FEU 2 (Feuer 2. Alarmfolge) weitere Kräfte aus der Gemeindefeuerwehr Henstedt-Ulzburg und kurze Zeit später auch die Feuerwehr Alveslohe mit Schlauchmaterial nachalarmiert wurden, um den kräftezehrenden Einsatz und der Brandbekämpfung von zwei Seiten mit mehreren Trupps gerecht zu werden.

Gegen 00:30 Uhr konnte gemeldet werden, dass das Feuer auf der nun über 1200m2 Brandfläche aus sei.

Die Nachlöscharbeiten und darauf folgende Herstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, zogen sich bis spät in die Nacht hinein.

Die Feuerwehr war mit knapp 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache, Schadenshöhe, Personalien oder Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg Feuerwehr Alveslohe Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH mit einem Rettungswagen Polizei Segeberg und Pinneberg Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher

Quelle: Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbands Segeberg vom 25.04.2021 um 18:51 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 25.04.2021

Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg