(Smedager) – „Ich bin so unglaublich traurig“, klingt es von Jess Frederiksen, dem Vorsitzenden von storkene.dk, als am Samstagmorgen klar wurde, dass die beiden Storchenbabys „Astra“ und „Zeneca“ aus dem Nest in Smedager in einem Güllebecken ertrunken sind.

„So viele Träume und so viel Arbeit sind jetzt vorbei, und es ist schrecklich“, sagt die Vorsitzende des Vereins storkene.dk, Jess Frederiksen, gegenüber TV SYD, da es keine Hoffnung gibt, dass „Astra“ und „Zeneca“ überleben werden, nachdem sie in einem Gülletank in der Nähe ihres Nestes in Smedager geraten sind. Am Samstagmorgen wurden die beiden Störche von der Freiwilligen Feuerwehr Tinglev aus dem Gülletank geborgen, die mit Spezialausrüstung half, aber leider kann keines der Jungen gerettet werden.

Jess Frederiksen ist nach der Nachricht, dass die Storchenjungen an einer Art Schockzustand verendet sind. Die Jungen schlüpften in den Tagen zwischen dem 14. und 16. Mai und sind somit zweieinhalb Monate alt, und sie waren fast bereit für den flug in den Süden.

„In zwei bis drei Wochen wären sie vom Nest abgehoben und hätten ihren Zug in die Überwinterung begonnen, und wir freuten uns riesig darauf, „Zeneca“ zu folgen, der einen GPS-Sender auf dem Rücken hatte. Es ist wirklich sehr traurig“, sagt Jess Frederiksen.

Storchenjunges „Zeneca“ mit dem GPS-Sender auf dem Rücken. Er war es, der die Storchenexperten über seinen Flug informieren sollte. Leider sind beide Junge im Güllebecken ertrunken. Foto: Privat

Die Jungen waren fast bereit für den Winterzug Es ist derselbe GPS-Tracker, der am Freitagmorgen die Nachricht aussendete, dass Zeneca zuletzt im Gülletank geortet wurde, und da sich in der Nacht zum Samstag weder er noch Schwester Astra auf dem Nest in Smedager befanden, fürchteten die Mitglieder des Storchenverbandes um ihr Leben.

„Es ist leider keine Seltenheit, dass Störche in Gülletanks gerasten. Es ist auch südlich der Grenze passiert, und es ist meistens der sichere Tod. Es geht ziemlich schnell, aber es ist kein Zweifel, dass es kein angenehmer Tod ist“, sagt Jess Frederiksen.

Obwohl wir „Astra“ und „Zeneca“ nicht mehr folgen können, wird es, wenn alles gut geht, tatsächlich möglich sein, anderen in Dänemark geborenen Storchenbabys auf ihrem Zug in den Süden zu folgen. Am Sonntagnachmittag wird in den Nestern in Rens und Broderup jeweils ein Jungstorch mit dem gleichen GPS-Tracker ausgestattet, den „Zeneca“ auf dem Rücken hatte. Sie werden dann auch über den Animal Tracker verfolgt werden können.

Verfolgen Sie hier über die Nestkamera das Leben der „Elternstörche“ in Smedagers Storchennest ohne ihre Jungen „Astra“ und „Zeneca“:

https://www.tvsyd.dk/storkereden

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 31.07.2021

Foto: TV SYD