Ein Zuschuss von 14 Mio. Kronen (1,882 Mio. Euro) sichert den weiteren Standort des Interreg-Sekretariats in Kruså. Somit besteht die Aussicht, 700 Mio. Ktonen (94,1 Mio. Euro) zur Unterstützung der EU für Entwicklungsprojekte im Grenzland aufzubringen.

Ab 2022 besteht die Aussicht, dass die dänisch-deutsche Grenzregion in den nächsten sieben Jahren nicht weniger als 700 Mio. Kronen von der EU für die Entwicklung der dänisch-deutschen Grenzregion für die Innovation und grüne Transformation erhält. Dieses geschieht im Rahmen des dänisch-deutschen Kooperationsprogramms mit dem formellen Namen Interreg 6A Deutschland-Danmark 2021-2027.

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Regionalrat der Region Syddanmark (Süddänemark) 14 Mio. Kronen bereitgestellt, die künftig den Standort des Interreg-Sekretariats in Kruså sichern wird. Das Interreg-Sekretariat ist eine Voraussetzung dafür, dass die Region zusammen mit den anderen Partnern der Interreg-Zusammenarbeit EU-Unterstützung in Höhe von rund 700 Mio. Kronen erhält.

Partner sind neben der Region die Region Sjælland (Seeland), Flensburg, Kiel, Neumünster, Lübeck und fünf Landkreise in Schleswig-Holstein. „Ich freue mich, dass die EU in den kommenden Jahren die dänisch-deutsche Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Grenzregion mit so großem Umfang unterstützt. Es ist uns einfach gelungen, zu zeigen, wie wichtig es ist, die gute Zusammenarbeit über die Grenze hinweg fortzusetzen. Und wenn wir ins neue Jahr gehen, sind wir bereit, die dänisch-deutsche Zusammenarbeit mit Unterstützung der EU auf Vordermann zu bringen“, sagt Regionalratspräsidentin Stephanie Lose.

Die 700 Millionen Kronen werden hauptsächlich für dänisch-deutsche Kooperationsprojekte im Bereich Innovation, Nachhaltigkeit, Attraktivität und Funktionalität in der Grenzregion verwendet. Dieses wurde in diesem Sommer von der Interreg 6A-Lenkungsgruppe beschlossen, nachdem der Vorschlag öffentlich konsultiert worden war. Der Programmvorschlag muss von der dänischen bzw. deutschen Regierung genehmigt und anschließend von der EU-Kommission endgültig genehmigt werden. Dieses wird voraussichtlich nach dem Jahreswechsel der Fall sein.

Fakten zu Interreg Deutschland-Dänemark

  • Seit 2014 fördert das EU-Programm „Interreg Deutschland-Danmark“ Projekte z.B. Innovation, Gesundheit, Kultur, Energie, Bildung und Arbeitsmarkt.
  • Die Projekte werden von Akteuren aus der Region Syddanmark (Süddänemark), Region Sjælland (Seeland) und Norddeutschland durchgeführt.
  • Ab 2022 werden rund 700 Millionen Kronen von der EU zur Verfügung gestellt, um dänisch-deutsche Kooperationsprojekte zu unterstützen und zu fördern.
  • Die Schwerpunkte in der kommenden Förderperiode sind „Eine innovative Region“, „Eine grüne Region“, „Eine attraktive Region“, „Eine funktionale Region“.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 02.10.2021

Foto: TV SYD