(Esbjerg) – Eine Frau mit fünf Kindern muss im Falle einer terroristischen Unterstützung im Gefängnis bleiben. Sie bekennt sich schuldig.

Eine Mutter, die aus einem Gefangenenlager in Syrien nach Hause gebracht wurde, hat sich am Donnerstag vor dem Gericht in Esbjerg schuldig bekannt, die Terrororganisation IS und illegalen Aufenthalt in Syrien unterstützt zu haben. Das berichtet die Verteidigerin der 34-jährigen Frau, die Anwältin Mette Grith Stage.

Am Donnerstag musste das Gericht entscheiden, ob die Frau in dem Fall weiterhin in Untersuchungshaft bleiben soll und ob sie unter milderen Bedingungen inhaftiert werden kann. Mette Grith Stage hat sich gewünscht, dass es in einem Mutter-Kind-Haus passieren könnte. Aber es wurde abgelehnt. Die Anklage bleibt bestehen, und das Gericht keinen Grund gefunden, Milde auf die Anklage anzuerkennen.

Mette Grith Stage ist die 34-jährige Verteidigerin. Foto: Claus Fisker

„Die Staatsanwaltschaft sieht in diesem Fall keine reale Möglichkeit einer Mutterschaft, weil es sich um einen so schwerwiegenden Fall handelt“, sagte Mette Grith Stage. Die Gerichtsverhandlung ist damit beendet, dass die Frau, die fünffache Mutter ist, für weitere vier Wochen inhaftiert wird – also bis zum 2. Dezember 2021.

Das Urteil über die Untersuchungshaft wurde nicht beim Vestre Landsrettet (Landgericht) in Viborg angefochten.

Quelle: TV2 SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 04.11.2921

Foto: TV SYD