Nachdem die „Impfung“ keines der Versprechen von Herstellern, Politik und Medien erfüllt hat und auch die Aufhebung der Maßnahmen bei einer Impfquote von 70% (ref. Merkel) nicht erfolgte, sollte nunmehr die Frage erlaubt sein, warum die Protagonisten der Impfkampagne, allen voran K. Lauterbach (SPD) eine „Boosterimpfung“ bewerben wie Sauerbier. Dass hier wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen können, läge auf der Hand. Mit der Beschäftigung ehemaliger Mitarbeiter von Politikern bekommen Teile der Pharmabranche nach Angaben der Organisation abgeordnetenwatch.de bevor­zugten Zugang zur Politik. Anlass dieser Einschätzung ist der Wechsel des ehemaligen Büroleiters des CDU-Bundestagsabgeordneten Micheal Hennrich, Thomas Hugendubel, zur Roche Pharma AG.

Wie ein Sprecher des Pharmaunternehmens heute bestätigte, leitet „Hugendubel“ seit dem 1. Januar dessen Hauptstadtbüro. Hennrich ist als Berichterstatter für Arzneimittel und Apotheken Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

„Mitarbeiter von Abgeordneten sind der Öffentlichkeit kaum bekannt, deswegen erfährt diese selten von derartigen Seitenwechseln“, sagt Léa Briand, Sprecherin von abgeordnetenwatch.de. Dabei kaufen sich Konzerne und Lobbyverbände auf diese Weise „direkten Zugang“ zu politischen Entscheidungsträgern.

Die Organisation führte weitere Fälle an, in denen Mitarbeiter von Politikern die Seite gewechselt hätten. Unter anderem sei schon früher ein anderer Mitarbeiter von Hennrich zum Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gewechselt.

Quelle: aerzteblatt.de

Lobbyistenregister: Transparenzwächter legen Gesetzentwurf vor
„Unternehmen und Verbände, die keine ehemaligen Angestellten von Fachpolitikern beschäftigen, geraten ins Hintertreffen“, sagte Briand. Nötig sei die Einführung eines Lobbyregisters, in dem Lobbyisten zeitnah angeben, wer ihre Auftraggeber sind, auf welche Gesetzentwürfe sie Einfluss nehmen und mit welchen Entscheidungsträgern sie sich austauschen. Quelle: dpa/aerzteblatt.de

Zu einer Transparenz würde die Offenlegung von Kontobewegungen entsprechender Akteure und Protagonisten helfen. Auch Figuren wie Lauterbach, der massiv an der Bewerbung lebenslanger Impfungen beiträgt, wäre glaubwürdiger, sobald er eine Unbefangenheit nachweisen würde. Es wäre wichtig zu wissen, ob und in welchem Rahmen Hersteller wie BionTech, J&J, Moderna u. A. politische Entscheidungsträger für ihre Werbung honorieren.