(Mors) – Wieder einmal ist auf Mors eine ältere Windkraftanlage von 39 Meter Höhe außer Kontrolle geraten. Um 09:28 Uhr erhielt die Polizei die Meldung, dass eine 39 Meter hohe Windkraftanlage außer Kontrolle geraten sei und nicht mehr gestoppt werden könne.

„Wir bekamen die Medung und schickten umgehend eine Patrouille aus, um zu sehen, was passiert ist. Wir fanden heraus, dass suw außer Kontrolle lief und dass die Hebelbremse gebrochen war, und rieffen dann Vestas an, um ihnen mitzuteilen, dass es Probleme mit der Mühle gibt“, sagt Jesper Brøndum, Polizeikommissar und Diensthabender bei der Midt- og Vestjyllands politi (Mittel- und Westjütland Polizei).

Jesper Brøndum erklärt auch, dass die Mühle weder für Menschen noch für Gebäude eine Gefahr darstellt, aber ein Interesse besteht, die teure Mühle zu retten. Zuerst war der Plan, dass man versuchen würde, die Mühle zu stoppen. Hilfe wurde von der Vorupør Redningsstation (Vorupør Rettungsstation, die mit einer Art Rakete herausgekommen war, die Seile schießen konnte.

Es ist ein Rettungsgerät, das sie normalerweise für die Seenotrettung verwenden. Doch diesmal musste das Seil mit winm Kopf von 35 Tonnen über die Flügel der Mühle geschossen werden, bis es diese schließlich abbremsen konnte, damit man die Mühle vor dem Einsturz durch Vibrationen bewahren kann. Nach zwei Versuchen musste dieser Plan jedoch aufgegeben werden, und die Windkraftanlage darf nun so lange laufen, bis sie nicht mehr kann.

Die Windmühle befindet sich am Elsøvej in der Mitte der Insel.

Bereits 2019 gab es eine andere Windkraftanlage auf Mors nicht bremsen konnte.

Ähnliche Vorfälle gab es in Dänemark bereits 2015 und 2019. Aus diesen Erfahrungen glaubte man, profitieren zu können, um die Mühle zu stoppen, Auf ähnliche Weise wurde eine Mühle auf Mors bereits 2019 gestoppt.

Quelle TV MIDTVEST – überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 18.11.2021

Fotos: TV MIDTVEST