Die Mitarbeiterzufriedenheit bei Ambulance Syd nimmt ab, wie eine neue Umfrage zum Wohlbefinden zeigt. Die Mitarbeiter von Ambulance Sydney haben das niedrigste Wohlbefinden unter allen Mitarbeitern der Region. Das zeigt eine neue Umfrage zum Wohlbefinden der Rettungsdienstmitarbeiter, die die Region Syddanmark am Donnerstag veröffentlicht hat.

Der Direktor von Ambulance Syd, Steen Schougaard Christensen, bezeichnet das Ergebnis als unbefriedigend und „etwas, wogegen wir etwas unternommen haben müssen“.

In der kürzlich durchgeführten Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung aus der Region beantworteten Mitarbeiter Fragen zu Wohlbefinden, Sozialkapital, Arbeitsaufgaben und Entwicklung und wurden unter anderem gefragt, ob sie die Möglichkeit haben, ihre Arbeit effizient zu erledigen und ob sie mit den Zukunftsaussichten am Arbeitsplatz zufrieden sind. Auch die Mitarbeiter der Krankenhäuser in der Region, im Regionalhaus, im Sozialbereich und in der Psychiatrie haben die Umfrage beantwortet.

Im Vergleich zur letzten Umfrage im Jahr 2018 hat sich das Wohlbefinden der Mitarbeiter von Ambulance Syd am stärksten verschlechtert.

BLOCK

Ergebnis der Mitarbeiter von Ambulance Syd zum

Wohlbefinden: 69 (-7)

Sozialkapital: 65 (-6)

Ihre Aufgaben: 69 (-6)

Ihre Entwicklung: 69 (-4)

(Die Ergebnisse werden als Index von 0-100 Punkten angezeigt. 100 entspricht „sehr stark“ oder „stimme voll und ganz zu“ und 0 entspricht „überhaupt nicht“ oder „stimme überhaupt nicht zu“. Die Zahl in Klammern entspricht die Entwicklung in Punkten seit der letzten Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung im Jahr 2018.)

Quelle: Region Syddanmark

BLOCK

Anfang des Herbstes berichtete TV 2 FYN über Lücken im Dienstplan, Probleme bei der Personalrekrutierung und zunehmende krankheitsbedingte Fehlzeiten bei Ambulance Syd. Das Vertrauen in das Management sinkt. „ Es seien auch der Personalmangel, eine steigende Belastung und viele unterbrochene Pausen“, meint Steen Schougaard Christensen, Direktor von Ambulance Syd, als Gründe für das Umfrageergebnis.

Gleichzeitig sagt er, dass die Zunahme der Akutfahren in den letzten vier bis fünf Monaten bis zu 30 Prozent beträgt. Gleichzeitig glaubt er, dass es aus Sicht der Mitarbeiter so ist, als ob die Geschäftsführung nichts gegen die Probleme unternommen hätte. „Das Vertrauen in die Geschäftsführung ist gesunken, und zwar deshalb, weil die von unseren Mitarbeitern geäußerten Probleme, die sie nicht sehen, gelöst werden müssen“, erklärt er.

In diesem Zusammenhang erwähnt er unter anderem, dass die physische Präsenz des Managements während der Corona-Krise weniger gewesen sei. Das Management hat sich am Dienstag mit Arbeitnehmervertretern getroffen. Darüber hinaus sagt der Direktor, dass an anderen möglichen Lösungen gearbeitet wird. „Wir prüfen, ob sie einen Teil der Fahrten, die nicht akut sind, aus den Rettungswagen entfernen und in die Liegewagen fes Krankentransports überführen können. Denn gegen die 20-25 Stellen für Rettungswagen könnten Krankenwagen eingesetzt werden“, sagt er.

Darüber hinaus verdoppelt sich die Zahl der Auszubildenden. „Wir sind dabei, weit mehr Personen auszubilden als zuvor“, sagt Steen Schougaard Christensen. Auf welche Meilensteine sich die Mitarbeiter freuen können, will er allerdings nicht näher erläutern.

„Wenn ich hier stehe und sage, was wir in den nächsten drei, sechs, neun Monaten sehen werden, dann habe ich eine Entscheidung getroffen, die vielleicht nicht die richtige ist, ohne den Mitarbeitern zuzuhören“, sagt Steen Schougaard Christensen.

Er sagt, dass sich Management und Arbeitnehmervertreter am 26. November für drei Stunden treffen werden, um die Ergebnisse der Umfrage zum Wohlbefinden zu besprechen, und dass sie sich dann einen Tag Zeit nehmen, um Aktionspläne zu entwickeln. „Der Dialog ist eindeutig der erste Schritt, schließt der Direktor von Ambulance Syd.

Quelle: TV2 SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 19.11.2021

Fotos: TV SYD