(Flensburg) – Am Bahnhof stellte die Bundespolizei eine Tüte voll Marihuana und in einem PKW am Stadtrand ein Springmesser nebst Joint sicher.

Gestern Morgen kontrollierten Bundespolizisten einen jungen Mann im Flensburger Bahnhof, nachdem dieser mit dem Zug aus Hamburg gekommen war. Bei der Personalienfeststellung vernahmen die Beamten starken Marihuanageruch aus der Kleidung des 29-Jährigen, der nach erstem Zögern schließlich eine Tüte voll mit Marihuana (siehe Bild) aus seiner Jackentasche zog.

Da der junge Serbe für die 26,5 Gramm kein ärztliches Attest vorweisen konnte, wurde das Rauschgift sichergestellt und gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Am Abend geriet dann ein Fiat Kastenwagen samt Insassen in das Visier einer Bundespolizeistreife. Bei der Kontrolle wies der Fahrer die Beamten darauf hin, dass sein Beifahrer regelmäßig Drogen konsumieren würde.

Eine Durchsuchung brachte dann beim 27-jährigen Beifahrer einen Joint und ein griffbereites Springmesser (siehe Bild) beim 45-jährigen Fahrer zum Vorschein. Beide Gegenstände wurde sichergestellt und Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffen- bzw. Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Quelle Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Flensburg vom 24.11.2021 um 12:43 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 24.11.2021

Foto: Bundespolizeiinspektion Flensburg