(Grenaa) – Das raue Wetter am Mittwoch hat das Kattegat-Zentrum in Grenaa spät am gestrigen Tag unter Wasser gesetzt. Heute Morgen hat das Hochwasser aufgehört und die Aufräumarbeiten laufen. Allen Tieren geht es gut, heißt es in der Nachricht.

„Wir hatten eine etwas arbeitsreiche Nacht. So klingt es am frühen Donnerstagmorgen vom Direktor des Kattegat-Zentrums, Karsten Bjerrum Nielsen, der am Mittwochabend plötzlich feststellen musste, dass das Wasser in das Kattegat-Zentrum floss.

Es kam ganz plötzlich. „Es geschah innerhalb einer halben Stunde. Über die Piers hier draußen sei Wasser hereingekommen, und dann sei es einfach ins Zentrum geflossen“, sagte Karsten Bjerrum Nielsen am Donnerstagmorgen.

Er war die ganze Nacht im Kattegat-Zentrum, wo die Beredskabsstyrelsen (Notbereitschaft) und ein Schadenservice-Unternehmen daran arbeiten, das Wasser wieder abzupumpen. Am Donnerstagmorgen ist es weitgehend gelungen.

„Wir haben das Wasser jetzt raus, und jetzt haben wir den Schaden in den Griff bekommen, hört es sich der Direktor an. Die Überschwemmung kam zu einem teilweise glücklichen Zeitpunkt, denn das Kattegat-Zentrum hat wegen Sanierungsarbeiten bereits für drei Wochen bis einschließlich 20. Dezember geschlossen.

Die Beredskabsstyrelsen und ein Schadenservice-Unternehmen haben die ganze Nacht daran gearbeitet, das Wasser wieder abzupumpen. Foto: Øxenholt Foto

Von der Flut sind vor allem die Hinterzimmer des Kattegat-Zentrums betroffen. „Wasser sucht sich den Weg nach unten“, wie es der Leiter des Zentrums nach einer langen Nacht ausdrückt. „Die meisten Ausstellungsbereiche sind nicht nass. Das ist also nicht das Problem. In den unteren Regionen ist es nasser“, sagt Karsten Bjerrum Nielsen.

Irgendwann stand im Technikraum ein halber Meter Wasser. „Deshalb muss die gesamte Technik heute kontrolliert werden“, sagt er. „Glücklicherweise ist es nicht etwas, was die Tiere betrifft.“

Laut dem Direktor wurden keine Tiere verletzt.

Quelle: TV2 ØSTJYLLAND – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 02.12.2021

Foto: TV2 ØSTJYLLAND