Große Mengen Fleisch, wie sie überall besonders während der Weihnachtsfeiertage gegessen werden, können zu Verstopfung führen, aber Soße kann Sie vor einem Heiligabend mit Bauchschmerzen bewahren.

Eine Fahrt ins Krankenhaus ist wohl kaum der größte Weihnachtswunsch, dennoch landen jedes Jahr Menschen an Heiligabend im Krankenhaus, weil sie einfach so viel gegessen haben, dass der Magen nicht mehr mithalten kann. Verstopfung kann jedoch vermieden werden, wenn Sie vier Ratschläge im Hinterkopf haben. Es geht um Mäßigung und Flüssigkeit, wenn nicht schon mal der Magen gekratzt werden muss bei Ente, Schweinsbraten und was sonst noch auf der Weihnachtstafel angerichtet wird.

Verstopfung vermeiden:

  • Trinke ausreichend Flüssigkeit
  • Beginnen Sie mit dem Grün, bevor Sie nach dem Fleisch greifen
  • Beruhige dich: Nimm dir die Zeit zum Essen und rede mit der Familie
  • Es muss nicht eine Ente pro Mann sein

Quelle: Klaus Frodenius, klinisk Diætist (klinischer Ernährungsberater)

Und es gibt gute Nachrichten für Sie, die das Gute mit Soße auf dem Teller lieben. „ Es gibt einige, die glauben, dass sie durch fettiges Essen Verstopfung bekommen. Sie bekommen keine Verstopfung, wenn Sie Soße essen. Schuld sei das Fleisch“, sagt Klaus Frodenius, klinischer Ernährungsberater.

Auch wenn die Soße fett und cremig ist, ist laut Klaus Frodenius das Fleisch der große Übeltäter. Der Körper braucht Flüssigkeit in allen Formen, um das Fleisch durch das Verdauungssystem zu schicken. „Wenn Sie ein Kilo Fleisch essen und nur zwei Gläser Wasser trinken, wird der Darm durchdrungen. Dann kann der Darm einfach nicht mithalten. Es dauert 12-24 Stunden, bis es das System vollständig durchlaufen hat. Wenn Sie also mehrere Kilo Nahrung zu sich nehmen, besteht die große Gefahr, dass Sie im Krankenhaus landen“, sagt Klaus Frodenius

Nehmen Sie sich Zeit, um das Essen zu genießen. Er betont auch die vielen Stunden, die oft hinter einem Weihnachtsessen stecken. Wenn die Zubereitung den ganzen Tag gedauert hat, muss auch das Essen mehr als zwanzig Minuten dauern.

Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um das Weihnachtsessen zu genießen, damit man auch spürt, ob man satt ist“, sagt Klaus Frodenius. Foto: Brian Bergmann

Dabei kann der Körper es auch schaffen, das Sättigungsgefühl zu registrieren – und wer weiß, vielleicht hat man ja Glück, dass am nächsten Tag Reste übrig bleiben. „Es gibt niemanden, der jemandem das Essen stiehlt. An einem solchen Abend gibt es normalerweise reichlich zu essen. Achte stattdessen auf Geselligkeit und rede beim Essen“, sagt Klaus Frodenius.

Quelle: TV2 ØSTJYLLAND – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 24.12.2021

Fotos: TV2 ØSTJYLLAND