(Slagelse) – Nach Silvester sei niemand ernsthaft verletzt worden, heißt es am Neujahrsmorgen. Einige kleinere Feuerwerksschäden – aber ansonsten war es wie jede andere Partynacht. Das ist die Aussage der Notaufnahmen in der Gegend von Slagelse nach der Silvesternacht, die auch die Polizei als relativ ruhig empfand.

„Es war eine sehr untypische Silvesternacht. Ich arbeite seit acht Jahren in der Notaufnahme, und es war bisher die ruhigste“, sagte Schwester Karina Muusmann von der Notaufnahme in Slagelse, als TV2 ØST gestern Abend vorbeischaute. „Es ist eine sehr untypische Wache. Wir haben eine sehr lange Zeit mit viel Trubel hinter uns. Also setzen wir uns hin und versuchen die Ruhe einzusaugen. Es ist eine Wache, über die wir reden können, wenn wir das nächste Mal beschäftigt sind“, sagt sie.

Insgesamt wurden laut Polizei nur sehr wenige durch die Feuerwerkskörper verletzt. „Es gab keine ernsthaften Verletzungen. Aber wir haben zum Beispiel jemanden, der sich beim Halten von Feuerwerkskörpern an einer Hand verletzt hat. Aber er verliert nicht die Finger oder ähnliches, heißt es vom diensthabenden Beamten Thomas Hartmann von der Midt- og Vestsjællands Politi (Mittel- und Westseeland Polizei)

Alles in allem gab es a 280 Notrufe in der Neujahrsnacht und 187 Notrufe in der gesamten Region Sjælland (Seeland) in der Nacht. Davon waren fünf im Krankenwagen und 18 im Rettungswagen. Von den Feuerwerkskörperverletzungen gab es nach Angaben der Alarmzentrale fünf Augenverletzungen und drei Handverletzungen.

Wenn es um Augenverletzungen geht, war es jedoch eine ruhige Nacht. Augenarzt Anders Tolstrup Christiansen vom Næstved Hospital hat in der Silvesternacht alle Augenverletzungen in der Region Sjælland versorgt, die nicht einfach durch einen Besuch in der gewöhnlichen Notaufnahme geklärt werden konnten.

Anders Tolstrup Christiansen hat in der Nacht drei Patienten mit Augenverletzungen behandelt. „Zum Glück gibt es Verletzungen im milderen Ende. Niemand wird das Augenlicht verlieren“, sagt er zu TV2 ØST.

Die drei Fälle sind auf Raketen, Batterien und Kanonenschläge zurückzuführen, die nahe bei den Verletzten explodiert sind. Sie haben Oberflächenschäden oder Schläge auf das Auge erlitten. Gemeinsam ist den dreien, dass es sich um jüngere Männer handelt, die beim Zuzug ihrer Verletzungen keine Schutzbrille trugen. „Es ist absolut unglaublich, was es bedeutet, eine Schutzbrille zu tragen. Es ist eine wirklich gute Idee, sich an sie zu erinnern“, sagt er. „Ich bin zufrieden, dass es keine ernsthaften Verletzungen gegeben, hat“, schließt er.

Que1le: TV2 ØST – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 01.01.2022

Fotos: TV2 ØST