Die Pläne von Aldi, sechs Einfamilienhäuser in Høgevænget in Ribe zu kaufen und abzureißen, erhielten am Donnerstag im politischen Komitee grünes Licht. Nun plant der Store drei Wochen Ideenberatung ein.

Ribe: Die Supermarktkette Aldi hat am Donnerstagnachmittag von den Politikern im Planungs- und Bauausschuss die ersten positiven Rückmeldungen zu ihren Bauplänen erhalten.

Der Ausschuss erörterte die Pläne von Aldi, die den Kauf von sechs Grundstücken an der Ecke Nørremarksvej und Trojelsvej beinhalten, die abgerissen und stattdessen ein 1.200 Quadratmeter großer Supermarkt in Ribe gebaut werden sollen.

Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, die Pläne für eine dreiwöchige sogenannte erste Ideenberatung weiterzuleiten. Es handelt sich um eine Vorkonsultation vor der abschließenden achtwöchigen Beratungsphase.

Für ein Mitglied des Komitees, Klaus Sandfeld (V), ist die Sache nahe gekommen, weil er selbst mit seiner Familie viel nach Høgevænget gekommen ist und die Gegend sehr gut kennt.

  • Jetzt, wo ich die endgültigen Zeichnungen des Projekts gesehen und mehr darüber gehört habe, bin ich zuversichtlich. Es gibt keine lauten Lastwagen mit Waren von morgens bis abends, aber Aldi schickt einmal täglich zwischen 19 und 22 Uhr einen eigenen Lastwagen mit Waren.

Die Angaben werden von Aldi bestätigt. Sie sagen jedoch 1-2 mal am Tag.

  • Und für diejenigen, die ihre Häuser zu einem guten Preis verkaufen möchten, ist das gut. Und für diejenigen, die Nachbarn werden, müssen wir dafür sorgen, dass sie einen angemessenen Lärmschutz bekommen, sagt Klaus Sandfeld.

Mehrheit will Aldi
Er fügt hinzu, dass es seiner Meinung nach eine Mehrheit im Viertel gibt, vielleicht 80 bis 90 Prozent, die Aldi haben wollen. Es ist auch ins Spiel gekommen.

Laut Aldi-Entwicklungsleiterin Carina Busk wurde der Lärmschutz im Norden bis zum Grundstück am Ørnevænget hinzugefügt, das neben dem Parkplatz liegen wird. Die Wächter werden ein Stück weit auf das Grundbuch von Aldi gezogen, um Platz für einen Grüngürtel aus Bäumen und Sträuchern zu schaffen, der später die Lärmschutzwand verdecken soll.

„Wir wollen und müssen uns in einer Einfamilienhaus-Nachbarschaft intensiv um die Nachbarn kümmern“, sagt Carina Busk.

Zufahrt zugelassen
Der Zugang zum Geschäft befindet sich am Nørremarksvej in der Nähe der Ampel. Aber laut Klaus Sandfeld gibt es von der Polizei, der dänischen Straßendirektion oder der gemeindeeigenen Verwaltung in dem Gebiet keine Einwände gegen eine Ausfahrt hier.

  • Also ich sehe es nicht als Problem. Und es wird keinen Zugang zu Aldi von Høgevænget geben, heißt es von Klaus Sandfeld.

Aldi gibt an, dass im Plan Platz für eine zusätzliche Abbiegespur auf dem Nørremarksvej an der Kreuzung vorgesehen wurde, damit der Verkehr leichter fließen kann, sowie Geh- und Radwege. Heute gibt es nur noch eine Fahrspur in jede Richtung. Das Szenario soll das Dreifache des heutigen Verkehrsaufkommens bewältigen können.