Wenn Pfarrer Jørgen Jørgensen Ende Mai in den Ruhestand geht, wird sein Nachfolger nicht in das alte Pfarrhaus am Kirkeplads 4 einziehen. Ein brandneues Pfarrhaus ist in Planung.

Aabenraa: Es handelt sich um ein sowohl bedeutendes als auch historisches Gebäude mit fast 400 Quadratmetern, das in Aabenraa zum Verkauf angeboten wird.

Das alte Pfarrhaus am Kirkeplads 4 in Aabenraa, das seit mehreren Jahrzehnten als Stützpunkt für Priesterfamilien diente und einen Rahmen sowohl für die Trauerarbeit als auch für die großen Jubiläen im Leben bot, geht gemeinsam mit dem jetzigen Pfarrer Jørgen Jørgensen in den Ruhestand. Mit anderen Worten: Das Haus, das nach 1920 zum Pfarrhaus des dänischen Priesters wurde, hat seine Pflicht getan und wird durch ein brandneues ersetzt.

  • Pfarrer Jørgen Jørgensen geht Ende Mai in den Ruhestand, nachdem er über 30 Jahre in der Pfarrei tätig war. Er sei bereits letztes Jahr in sein eigenes Privathaus umgezogen, sagt Morten Hansen, Leiter der Verwaltung der Gemeinde Aabenraa.

Nicht auf dem neuesten Stand
Nun beginnt die Suche nach einem neuen Priester für eines der sieben Priesterämter in der Gemeinde Aabenraa. Die Stellenausschreibung wird derzeit vorbereitet, damit der Nachfolger von Jørgen Jørgensen zum 1. Oktober 2024 das Amt übernehmen kann.

Das alte Pfarrhaus sei schön und historisch, aber leider nicht mehr zeitgemäß, und das gelte sowohl für den Energieverbrauch als auch für die Größe und Ausstattung, sagt der Verwaltungsleiter der Pfarrei.

  • Es ist in jeder Hinsicht ein aufregendes und schönes Haus, das wir zum Verkauf anbieten. Das sei nichts, was Immobilienmakler jeden Tag sehen, wurde uns gesagt, fährt er fort.

Neuer Priester – neues Haus

  • Aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es sich nicht lohnt, das alte Pfarrhaus zu renovieren. Es handelt sich um ein sehr großes Haus, das energetisch viel zu teuer ist. Gleichzeitig hätten wir einige sehr kostspielige Sanierungen durchführen lassen müssen, wie z. B. den Austausch des Schieferdachs sowie die Erneuerung der Fassade und der Fenster. In einem Haus wie diesem kann man beispielsweise die Fenster zum Kirchplatz hin nicht einfach austauschen – sie müssen herausgenommen und von Spezialisten sorgfältig saniert werden. „In Kombination mit dem, was wir für das alte Pfarrhaus erwarten, ist es möglicherweise besser, ein komplett neues Gebäude zu bauen“, erklärt Morten Hansen.