Ølstykke: Eine Rema 1000-Filiale wurde durch einen mutmaßlichen Bombenanschlag schwer beschädigt und musste schließen.
„Wir bleiben geschlossen, bis wir mehr über die Lage in unserer Filiale wissen, nach dem Brand etc. nebenan“, schreibt Rema 1000 und fügt später in einem Facebook-Post hinzu:
„Wir haben heute aufgrund der Situation nebenan NICHT geöffnet… Wir müssen die Lage hier erst einmal unter Kontrolle bringen und das Gelände sichern, damit man sich hier gefahrlos bewegen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir sehen uns morgen wieder!“
In der Nacht von Samstag auf Sonntag um 00:26 Uhr erhielt die Polizei Nordseeland einen Notruf aus dem Rathaus Alle in Ølstykke, wo vermutlich ein Bombenanschlag stattgefunden hatte.
„Wir trafen mit mehreren Streifen ein und konnten feststellen, dass es Anzeichen einer Explosion gab“, so Polizeichef Lee Skeen.
Zunächst war eine Pizzeria das Ziel des Angriffs, doch auch die benachbarte Filiale von Rema 1000 in Ølstykke wurde getroffen.
Die Bilder von Presse-fotos.dk zeigen unter anderem, wie die Deckenplatten im Restaurant lose herunterhängen.
Der Vorfall wird umfassend untersucht, weshalb der Polizeichef sich nicht dazu äußern will, was zu der mutmaßlichen Explosion geführt haben könnte.
„Wir haben den Tatort mit unseren Spurensicherungsexperten untersucht und prüfen alle Möglichkeiten“, sagte Lee Skeen gegenüber Ritzau.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, die Pizzeria wurde jedoch beschädigt.
„Es gibt einige Schäden. An manchen Fenstern ist der Rahmen teilweise herausgedrückt, und einige Fenster sind zerbrochen.“
„Wir haben unsere Einsatzleiter entsandt, und auch unsere Spurensicherungsexperten sind vor Ort. Dazu gehört auch die Untersuchung des Tatorts mit Spürhunden“, sagte Lee Skeen gegenüber der Presse.
Die Polizei teilte Ekstra Bladet mit, dass dies darauf hindeute, dass jemand die Explosion verursacht habe.
„Jemand wurde vom Tatort weglaufen gesehen. Nichts Ungewöhnliches. Irgendetwas ist also passiert“, sagte Polizeichef Rune Mandrup gegenüber den Medien.