Polizei warnt vor Sturm – starke Südwestwinde und Hochwasser möglich

Tausende Menschen in Dänemark haben aktuell eine amtliche Warnung der Polizei erhalten. Hintergrund sind die Auswirkungen eines heftigen Sturms, der weite Teile des Landes erfasst hat. Nach Angaben des dänischen Wetterdienstes (DMI) können starke Südwestwinde örtlich zu erhöhtem Wasserstand und damit zu Hochwasser führen.

Sturm „Boelo“ betrifft weite Regionen
Wer das Wochenende im Freien verbracht hat, dürfte die Wetterlage bereits bemerkt haben: In vielen Gebieten ist es windig und teils stark regnerisch. Der Sturm „Boelo“ sorgt derzeit für deutlich spürbare Einschränkungen und stellt insbesondere im Straßen- und Schiffsverkehr ein Risiko dar.

Mehrere Unternehmen reagierten bereits mit angepassten Buchungen. Unter anderem wurden einzelne Fährverbindungen gestrichen.

Auch Versicherungen hatten ihre Kunden zuvor per SMS vor möglichen Schäden gewarnt. Nun folgt eine entsprechende Warnung durch die Polizei.

Polizei Süd- und Südjütland: Verkehr und Brücken betroffen
In einer Mitteilung der Polizei Süd- und Südjütland heißt es, der Sturm werde den Verkehr in bestimmten Bereichen beeinträchtigen. Der DMI warnt demnach vor starken Südwestwinden, die an der Westküste zu Hochwasser führen können – was voraussichtlich zu Verkehrsbehinderungen führt.

Die Polizei weist zudem auf zusätzliche Gefahren hin: Es sei mit umgestürzten Bäumen auf den Straßen zu rechnen. Autofahrer werden daher ausdrücklich gebeten, besonders vorsichtig zu fahren und auf mögliche Hindernisse zu achten.

Darüber hinaus könnten mehrere Brücken in Südjütland gesperrt werden. Die Polizei geht davon aus, dass die Tarphagebroen-Brücke am heutigen Abend geschlossen werden muss. Pendler, die am Montagmorgen dorthin zur Arbeit fahren, sollten sich laut Polizei am Montag früh erneut über den Status informieren.

Einschränkungen auch bei der Fähre nach Fanø erwartet
Die Polizei rechnet außerdem damit, dass die Fähre nach Fanø ihre Abfahrten am späten Abend einstellen muss.

DMI warnt auch vor erhöhtem Wasserstand im weiteren Verlauf
Auf der Website des DMI informiert der diensthabende Beamte ebenfalls über die Lage. Für Montagabend wird vor erhöhtem Wasserstand im Wattenmeer, im zentralen Bereich der jütländischen Westküste sowie im westlichen Limfjord gewarnt. Im westlichen Teil des Limfjords könne der bereits erhöhte Wasserstand den ganzen Montag über anhalten.

Der starke Wind drücke das Wasser in Richtung Westküste und später in den Limfjord, was vielerorts zu erhöhtem Wasserstand führen könne, so der DMI.

Empfehlung
Betroffene werden gebeten, regionale Verkehrsmeldungen zu beachten, Fahrten – besonders bei starkem Wind – sorgfältig zu planen und bei Reisewünschen kurzfristige Änderungen einzuplanen.

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