Højbjerg: Eine normale Nachmittagsfahrt endete am Montag in einem gewalttätigen und blutigen Vorfall, als ein Busfahrer während der Fahrt von einem Fahrgast angegriffen wurde.
Der Angriff ereignete sich mitten in der Arbeit und löste einen Großeinsatz der Polizei aus, der derzeit noch läuft.
Laut Polizeiangaben wurde der Fahrer in die Brust gestochen, als ein Fahrgast versuchte, den Bus auszurauben. Die Situation eskalierte schnell, und kurz darauf waren Polizei, Rettungsdienst und Hundestaffeln in großem Umfang vor Ort.
Die Meldung ging um 16:07 Uhr ein. Der Bereich um den Bus wurde umgehend abgesperrt, während Rettungskräfte den verletzten Fahrer versorgten und die Polizei Spuren sicherte.
Bislang wurden keine Festnahmen in dem Fall vorgenommen.
Der Polizeichef von Ostjütland, Peter Tolstrup, teilte dem Fernsehsender TV 2 Ostjütland mit, dass der Fahrer den Angriff ohne lebensbedrohliche Verletzungen überstanden habe.
„Der Fahrer wurde leicht verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr“, so die Polizei.
Die Polizei möchte derzeit keine weiteren Angaben zum Täter oder zum genauen Tathergang machen, da dies laut Polizeichef die laufenden Ermittlungen beeinträchtigen könnte. Spürhunde sind im Einsatz, und die Beamten sammeln weiterhin Zeugenaussagen und Spuren.
Es ist noch unklar, ob sich zum Zeitpunkt des Angriffs Fahrgäste im Bus befanden, und die Polizei hat sich nicht dazu geäußert, ob im Zusammenhang mit dem Raubüberfall etwas gestohlen wurde.
Die Ermittlungen werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern, und die Polizei kann noch nicht sagen, wann sie den Tatort verlassen wird.
Der Angriff ereignete sich in der Axel-Gruhns-Straße in Højbjerg bei Aarhus. Die Polizei bittet alle Zeugen, die zur Tatzeit etwas in der Gegend gesehen oder gehört haben, sich mit der Polizei Ostjütland in Verbindung zu setzen.
Die Ermittlungen dauern an, und wir verfolgen den Fall aufmerksam.