Am Donnerstagnachmittag war der Kampfmittelräumdienst des dänischen Verteidigungsministeriums zusammen mit der Polizei an einer Adresse in Amager im Einsatz.
„Viele Anwohner stehen hier und schauen zu – sie wirken sehr überrascht von dem, was passiert.“
„Der dänische Munitionsräumdienst ist hier, zivile Patrouillen sind hier, uniformierte Streifen und Hundestaffeln sind hier – und auch die Polizeitechniker sind hier.“
„Sie arbeiten in einer Wohnung und einem Flur und haben etwas, das wie Sprengstoff aussieht, in DNA-Beutel gefüllt. Diese Beutel haben sie in braune Kartons gelegt, die sie nun wegbringen.“
„Die Polizeihunde schnüffeln im Flur und in der betreffenden Wohnung.“
Diese Worte stammen vom Korrespondenten der Lokalpresse, der am Donnerstagnachmittag in Amager vor Ort war.
Die Presse hat im Zusammenhang mit dem Einsatz Kontakt zum Kopenhagener Polizeichef Rune Nørgaard aufgenommen, der über weitere Informationen zu dem Fall verfügt.
„Ich kann bestätigen, dass wir an einer Adresse in der Sigræsvej in Kastrup im Einsatz waren – kann aber keine weiteren Details zum Inhalt der Polizeiarbeit preisgeben.“
„Ich kann sagen, dass wir im Rahmen einer Ermittlung vor Ort sind, kann aber nichts zum Inhalt des Falls sagen“, so Polizeichef Rune Nørgaard.
Mehrere Anwohner haben sich an Pressevertreter gewandt, da sie sich Sorgen über die Situation in ihrer Nachbarschaft machen.
Deshalb hat die Presse den Polizeichef gefragt, ob die Anwohner Grund zur Besorgnis haben.
„Es gibt keinen Grund zur Nervosität oder Besorgnis. Wir verstehen, dass es bedrohlich wirken kann, wenn man viele Polizisten in seiner Gegend sieht – aber wenn es Anlass für ein bestimmtes Vorgehen gibt, werden wir die betroffenen Bürger selbstverständlich informieren.“
„Wenn Sie nichts von uns hören, besteht kein Grund zur Sorge.“
Polizeichef Rune Nørgaard wollte sich nicht dazu äußern, ob es in dem Fall Festnahmen gab, sagte aber, dass niemand verletzt wurde.
Ein Sprecher erklärte, die Polizei sei am Donnerstag gegen 13 Uhr über zwei Stunden lang an der Adresse im Einsatz gewesen.