Der Wirtschaftsplan 2035 dürfte eines der letzten – vielleicht sogar das letzte – Projekte der Regierung vor den Wahlen sein. Das berichtet unter anderem die BT.
Alle drei Regierungsparteien sind im Finanzministerium anwesend, wo der Wirtschaftsplan nun vorgestellt wird.
Finanzminister Nicolai Wammen (S), Wirtschaftsministerin Stephanie Lose (V) und Außenminister Lars Løkke Rasmussen (M) nehmen teil.
Die drei Minister sind eingetroffen.
Der Plan 2035 trägt den Titel „Ein starkes Dänemark in einer unsicheren Welt“, so Nicolai Wammen.
Die dänische Wirtschaft stehe gut da, heißt es darin.
„Wenn man die dänische Wirtschaft mit einem Radfahrer vergleichen würde, hätten wir sehr gute Beine und wären gut auf der Straße“, sagt der Finanzminister.
Aber es gibt ein „Aber“, betont er.
„Wir stehen am Fuße eines Berges. Und zwar eines, der bei der Tour de France als extrem schwierig gelten würde.“
Nicolai Wammen kündigt daraufhin massive Investitionen in Verteidigung und Sicherheit an.
Mit dem Plan 2035 soll das Ziel von 3,5 Prozent des BIP für Verteidigung bereits 2030 erreicht werden.
Konkret sind 43 Milliarden Kronen für die Erhöhung der Verteidigungsausgaben vorgesehen. Weitere fünf Milliarden sind für eine verstärkte Vorsorge eingeplant.
Die Regierung stellt außerdem 4,5 Milliarden Kronen für die Erreichung der Klimaziele bis 2035 und für drei Offshore-Windparks bereit. Gleichzeitig werden 15 Milliarden Kronen für die Anpassung an den Klimawandel bereitgestellt.
23,25 Milliarden Kronen sind für „demografische Entwicklungen“ wie die Pflege von Senioren und Kindern reserviert.
Eines der meistdiskutierten Themen des Jahres wurde im Plan 2035 ebenfalls berücksichtigt. Sechs Milliarden Kronen werden bereitgestellt, um entweder die Mehrwertsteuer auf alle Lebensmittel zu senken oder die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse vollständig abzuschaffen.