Es war ein Tag mit sehr ernsten Zwischenfällen in Europa. Kampfjets in Hülle und Fülle. Im Laufe des Tages wurden immer wieder Kampfjets über Europa entsandt, um zivile Flugzeuge zu eskortieren, die Bombendrohungen ausgesetzt waren. Wer hinter den Bombendrohungen steckt, ist noch unbekannt. Sowohl Italien als auch Bulgarien sahen sich gezwungen, im Laufe des Tages Kampfjets einzusetzen. Auf dem sozialen Netzwerk X erklärte Michael Blauer, Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums, dass nun auch in Österreich Kampfjets im Einsatz seien. „Aufgrund von Bombendrohungen gegen zivile Flugzeuge wurden alle betroffenen Flugzeuge im österreichischen Luftraum von Eurofighter-Kampfjets eskortiert“, schrieb er. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels waren heute mindestens 27 Flugzeuge im europäischen Luftraum von Bombendrohungen betroffen. Dies berichtet Reuters. Verteidigungsminister Jeppe Bruus von den Sozialdemokraten erklärte gegenüber DR am selben Tag, er wolle keine voreiligen Schlüsse ziehen, erkenne aber ein Muster. „Unter dem Vorbehalt, dass diese konkreten Vorfälle zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Russland in Verbindung gebracht werden können, sehen wir lediglich ein Muster“, sagte er laut DR.Thought for 11s
Kampfjets kreisen über Europa
Es war ein Tag mit sehr ernsten Zwischenfällen im europäischen Luftraum. Am Donnerstag (5. November 2026) gingen erneut zahlreiche Bombendrohungen gegen zivile Passagierflugzeuge ein – die dritte Welle innerhalb weniger Tage. Mehrere Staaten schickten Kampfjets in die Luft, um betroffene Maschinen zu eskortieren. Bei den anschließenden Kontrollen wurden bislang keine Sprengsätze gefunden. Wer hinter den Drohungen steckt, ist noch unbekannt.
Im Laufe des Tages wurden immer wieder Kampfjets über Europa entsandt. Italien, Bulgarien, Frankreich und Österreich sahen sich gezwungen, Militärflugzeuge einzusetzen. Italienische Eurofighter eskortierten unter anderem einen Finnair-Flug von Helsinki nach Rom-Fiumicino. Bulgarische MiG-29 begleiteten drei Ryanair-Maschinen mit Ziel Sofia (aus Madrid, Kopenhagen und London-Stansted); eine davon wurde nach Plowdiw umgeleitet. Eine Aer-Lingus-Maschine von Dublin nach Rom wurde nach einer Drohung unter Begleitung französischer Kampfjets auf den Militärflugplatz Évreux in der Normandie umgeleitet. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt.
Auch Österreich war betroffen. Auf dem sozialen Netzwerk X erklärte Michael Bauer, Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums (Bundesheer), dass Eurofighter im Einsatz seien: „Aufgrund von Bombendrohungen gegen zivile Flugzeuge wurden alle betroffenen Flüge im österreichischen Luftraum durch Eurofighter begleitet.“ Betroffen war unter anderem ein Wizz-Air-Flug von Mailand nach Warschau, der nach Wien umgeleitet wurde. Am Flughafen Wien gingen zudem abstrakte Drohungen gegen mehrere Verbindungen ein.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung waren laut Reuters mindestens 25 bis 27 Flugzeuge im europäischen Luftraum von Bombendrohungen betroffen. Zu den betroffenen Airlines zählten unter anderem Aer Lingus, Finnair, Ryanair, Wizz Air und LOT Polish Airlines. Die Drohungen erfolgten häufig per anonymer E-Mail und erwiesen sich bislang als falsch. Experten sprechen von einer „breit angelegten Störaktion“.
Dänemarks Verteidigungsminister Jeppe Bruus (Sozialdemokraten) erklärte gegenüber dem Sender DR am selben Tag, er wolle keine voreiligen Schlüsse ziehen, erkenne aber ein Muster. „Unter dem Vorbehalt, dass diese konkreten Vorfälle zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Russland in Verbindung gebracht werden können, sehen wir lediglich ein Muster“, sagte er. Einige Drohungen wurden von einer Gruppe namens „Fighters of the Male State“ (oder „Männlicher Staat“) beansprucht; eine Verbindung zu staatlichen Akteuren ist bislang nicht nachgewiesen. Behörden und Airlines betonen, dass die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität habe und die Vorfälle weiterhin untersucht würden
Quellen: Reuters, TV2, DR1, Tagesschau