Aabenraa – Während der laufenden Renovierungsarbeiten am Schwimmbad Bov Svømmehal ist ein weiterer Schaden aufgetreten. Die zusätzlichen Reparaturen könnten die geplante Wiedereröffnung des Bades gefährden und erhöhen zugleich die Gesamtkosten des Projekts.
Geplante Wiedereröffnung in Kalenderwoche 44 – neuer Vorfall
Laut Zeitplan der Gemeinde soll das Schwimmbad in der 44. Kalenderwoche wiedereröffnet werden. In der aktuellen Tagesordnung zur kommenden Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde Aabenraa wird jedoch eine neue Herausforderung beschrieben, die den weiteren Ablauf beeinflussen könnte.
Bereits im August wurde festgestellt, dass sich rund 25 Quadratmeter Fliesen gelöst hatten und auf dem Beckenboden lagen. Ein externer Gutachter hat den Schaden daraufhin untersucht und die Reparaturkosten auf 560.000 Kronen geschätzt.
Kostenrahmen bereits ausgeschöpft
Die Gemeinde hatte zuvor 1,5 Millionen Kronen für die Reparatur der Betonplatte im Schwimmbad bereitgestellt. Diese Mittel werden voraussichtlich vollständig aufgebraucht sein. Für die neuen Schäden stünden daher keine zusätzlichen Reserven mehr zur Verfügung.
Der Ausschuss für Kinder und Kultur hat deshalb die Bereitstellung weiterer 560.000 Kronen vorgeschlagen. Die Mittel sollen aus den Kassenbeständen der Gemeinde stammen. Der Vorschlag wurde am 2. September vom Kultur- und Freizeitausschuss befürwortet; die endgültige Entscheidung obliegt dem Stadtrat.
Schaden verschlimmert sich nicht – Zeitpunkt der Arbeiten entscheidend
Nach Angaben des Gutachtens wird sich der Schaden durch eine Verzögerung der Reparatur voraussichtlich nicht unmittelbar verschlimmern. Dennoch könnte der Zeitpunkt der Arbeiten Auswirkungen auf die Wiedereröffnung haben.
Als mögliche Ursachen für die losen Fliesen nennt der Gutachter unter anderem die Art der Fliesenverlegung sowie die Befüllung des Beckens im Jahr 2009. Auch Vibrationen im Zuge der derzeitigen Arbeiten am beschädigten Beton könnten eine Rolle gespielt haben.
Nur Teilbereiche statt Komplettsanierung
Es ist vorgesehen, nicht den gesamten Pool und die Umgebung umfassend zu sanieren. Stattdessen sollen ausschließlich die betroffenen Bereiche repariert werden.
Gesamtkosten steigen auf 14,36 Millionen Kronen
Mit den bereits veranschlagten 12,3 Millionen Kronen – unter anderem für Schimmelpilzsanierung, Dach und Belüftung – sowie den zusätzlich vorgesehenen 1,5 Millionen Kronen und der neuen Rechnung über 560.000 Kronen ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von 14,36 Millionen Kronen.