Nach archäologischer Entdeckung: Großblockade mitten in Helsingør verlängert

HELSINGØR: Die Sperrung am Havnepladsen sollte ursprünglich Anfang Dezember aufgehoben werden. Doch eine besondere Entdeckung und unerwartete Zusatzaufgaben verzögern den Prozess, berichtet Forsyning Helsingør.

1/3 Havnepladsen und Blomstertorvet wurden vorübergehend in eine Baustelle verwandelt. Foto: Lars Johannessen

Bagger, Zäune und Container prägen derzeit das Bild am Havnepladsen und Blomstertorvet in Helsingør.

Hier arbeitet der Auftragnehmer von Helsingør Klimabykerne an der ersten Phase des umfangreichen Klimaschutzprojekts. Dieses soll unter anderem die Innenstadt vor künftigen Starkregenereignissen schützen und die zahlreichen Einwohner der Stadt mit Fernwärme versorgen.

Ursprünglich war geplant, die Blockade Anfang Dezember aufzuheben, damit der Platz sein ursprüngliches Aussehen zurückerhält.

Spannender Fund
Ein bedeutender archäologischer Fund – sowie einige zusätzliche Aufgaben im Zusammenhang mit den Ausgrabungsarbeiten – verzögert den Prozess jedoch, berichtet Forsyning Helsingør.

„Die Archäologen haben eine fünf bis sechs Meter lange Mauer entdeckt, die mutmaßlich vom ehemaligen Zollgebäude aus den 1790er Jahren stammt“, sagt Thomas Hag, Pressesprecher von Forsyning Helsingør.

2/3 Eine alte Mauer aus den 1790er Jahren – die mutmaßlich vom ehemaligen Zollgebäude stammt – wurde von den Archäologen im Rahmen der Ausgrabungsarbeiten am Hafenplatz gefunden. Foto: Lars Lindevall
„Darüber hinaus wurden einige Findlinge und Ziegelsteine ​​gefunden, die ebenfalls von Interesse sind“, fügt er hinzu.

Zusätzliche Aufgaben
Es hat sich herausgestellt, dass vor der Wiederherstellung des Platzes und des Gehwegs mehr Arbeiten nötig sind als ursprünglich angenommen.

„Die Arbeiten haben sich im Laufe der Zeit erweitert. Eigentlich wollten wir nur die Rohre sanieren, aber nach der Öffnung stellte sich heraus, dass die Abwasserrohre verlegt werden müssen. Und wir nutzen die Gelegenheit, auch eine Wasserleitung zu erneuern“, sagt Thomas Hag.

Verlängerte Sperrung
All dies bedeutet, dass das Hafengebiet voraussichtlich bis Januar gesperrt bleibt, informiert Forsyning Helsingør.

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Die Aushubarbeiten an der Sct Olai Gade werden im Frühjahr auf den Abschnitt von Søstræde bis Stjernegade ausgeweitet. Foto: Tine Zedeler
„Die Arbeiten an der Jernbanevej sollen voraussichtlich am 19. Dezember abgeschlossen sein“, fügt Thomas Hag hinzu.

Nach Abschluss der ersten beiden Bauabschnitte – an der Sct Olai Gade 1-13 und der Jernbanevej – werden die Ausgrabungsarbeiten an einem neuen Abschnitt der Sct Olai Gade von der Søstræde bis zur Stjernegade sowie am ersten Teil der Bramstræde von der Jernbanevej bis zur Strandgade fortgesetzt.

„Die genauen Starttermine stehen noch nicht fest, aber es wird im Laufe des Frühjahrs so weit sein“, sagt Thomas Hag.

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