Zwei Polizisten bei tödlichem Unfall verletzt: Warnfahrzeug nicht eingetroffen

Weitere Details zum schweren Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Polizist ums Leben kam und ein Kollege noch immer um sein Leben kämpft, werden bekannt.

Am Donnerstagabend wurde ein Streifenwagen auf der Autobahn von einem Lkw gerammt. Die beiden Beamten waren mit der Bearbeitung eines vorangegangenen Verkehrsunfalls beschäftigt.

Laut Polizeiangaben wurden die üblichen Verfahren eingehalten, jedoch war ein zentrales Sicherheitsfahrzeug vor dem Unfall nicht eingetroffen.

Ein Warnfahrzeug, das normalerweise zur Warnung von Verkehrsteilnehmern auf der Autobahn eingesetzt wird, war zwar entsandt worden, traf aber erst kurz nach dem tödlichen Unfall ein.

Die Polizei erklärt, dass Beamte auch ohne das Warnfahrzeug an einer Unfallstelle arbeiten dürfen. Das Warnfahrzeug war im Rahmen der Reaktion auf den ersten Unfall, der durch glatte Fahrbahn verursacht wurde, unterwegs.

Die Polizei bestätigt, dass die beteiligten Beamten die geltenden Sicherheitsvorschriften eingehalten haben. Sie trugen, wie in den Polizeirichtlinien vorgeschrieben, sowohl Blinker als auch Warnwesten.

Das tun sie tvSyd an.

Ein 43-jähriger Polizist kam bei dem Zusammenstoß ums Leben. Seine 25-jährige Kollegin befindet sich weiterhin in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagvormittag wurde bekannt, dass sich die beiden Beamten vermutlich außerhalb des Streifenwagens befanden, als der Lkw auffuhr. Die Polizei wollte jedoch noch keine genauen Angaben zu ihrer Position im Verhältnis zum Fahrzeug machen.

Im Laufe des Tages veröffentlichte die Polizeibehörde eine Erklärung, in der sie die Familie des verletzten Beamten um Respekt für deren Wunsch nach Ruhe in dieser extrem schwierigen Situation bat.

Der Unfall ereignete sich auf der E45 Sønderjyske Motorvej in der Nähe von Aabenraa.
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