(Aaberaa) – Die Bürger in 11 verschiedenen Städten Dänemarks treffen sich heute, um nach dem Vorbild „Frisay’s for Future“ am Samstag für ein besseres Klima zu marschieren. Unter ihnen sind in der Region Syddanmark (Süddänemark) Aabenraa, Sønderborg und Vejle.

Das Klima ist nach wie vor ein heißes Thema im Wahlkampf zum Folketing am 5. Juni, und es wird am Samstag erneut im Fokus stehen, wenn das Land für ein besseres Klima auf der Erde marschiert.

Der Volksklimamarsch hat seinen Ursprung in København, wo am heutigen Samstagnachmittag zwischen 20.000 und 30.000 Menschen erwartet werden.

Aber auch in Aabenraa steht das Klima im Mittelpunkt, wenn der Marsch der Bürger der Stadt stattfindet. Die 27-jährige Eva Matthiesen Jaffke, die Philosophie an der Universität København studiert, steht hinter dem lokalen Protestmarsch.

„Ich denke, es ist wichtig zu zeigen, dass sich die Menschen nicht nur in den größeren Städten für das Klima interessieren. Es gibt ein bisschen einen Mythos, dass nur bestimmte Bevölkerungsgruppen das Klima für ein Problem halten“, sagt sie.

Obwohl sie täglich in København lebt, sagt sie, dass die Sorge um das Klima auch in Aabenraa, wo sie aufgewachsen ist, in der Bevölkerung groß ist.

Es ist eine Gruppe von Bürgern, die im grünen Spektrum verwurzelt sind, stehen hinter der Organisation des Marsches. Sie wollen, dass die Klimaänderung ernster genommen wird, und eines der Ziele ist unter anderem. dass Dänemark den Ausstoss klimaschäglicher Gase bis zum Jahr 2030 halbiert.

„Es kann durchaus sein, dass es einen politischen Willen gibt, über das Klima zu sprechen und zu verhandeln, aber es fehlen weitere Maßnahmen. Denn trotz diverser Klimaabkommen ist es nicht gut genug, was in der Praxis im Land passiert“, sagt Eva Matthiesen Jaffke vor dem heutigen Marsch.

von

Günter Schwarz – 25.05.2019